Sonntag, 19. Dezember 2010

vegane Lebkuchen in fröhlich

Falls ihr noch auf die Schnelle etwas Weihnachtsgebäck braucht, kann ich diese veganen Lebkuchen nur empfehlen. Der Aufwand hält sich in Grenzen und etwas wirklich Leckeres dabei heraus.



Für etwa 18 Lebkuchen (je nach Oblatengröße) braucht ihr Folgendes:

* Oblaten
* 200g Zucker
* 200g gemahlene Mandeln
* 50g gehackte Haselnüsse
* 50g Kokosflocken
* 50g Zitronat
* 50g Orangeat
* 2 Eiersatz (NoEgg oder direkt aus Stärkemehl)
* 1EL Agavendicksaft
* 2 EL Wasser
* 1TL Zitronensaft
* Lebkuchengewürz
* gehobelte Nüsse, Schokolade, vegane Drops etc. für die Dekoration.

Die Zubereitung ist wirklich einfach:
Das Zitronat und Orangeat müssen zusammen kurz in den Mixer und fein püriert werden, ihr könnt hier 2 El Wasser dazugeben. Anschließend den Einersatz anrühren und dann mit dem ZitronatOrangeatgemisch zu den restlichen Zutaten geben und alles gut verrühren und verkneten. Die Lebkuchenmasse müsst ihr nun auf die Oblaten verteilen. Am Besten geht es mit den Händen und etwas kaltem Wasser. Der Lebkuchenteig sollte etwa 1cm hoch sein. In den Ofen kommen die Lebkuchen bei 150° für 25 Minuten.
Bei der Lebkuchendekoration könnt ja nun natürlich selbst kreativ sein - Ob sie pur bleiben, ihr etwas Zuckerguss drauf macht oder ihnen gleich eine dicke Schokohaube verpasst. Wenn ihr die Muse habt, macht am Besten verschiedene Sorten, dann ist für Jeden etwas dabei.

Dienstag, 14. Dezember 2010

Offtopic - aber schon wieder nussig: Nussmännchen selbst gemacht

Heute gibt es ausnahmsweise Mal nichts zum Essen. Nunja, nicht direkt zumindest.... also es wäre zumindest schade Darum. Falls ihr noch nach einer kleinen Geschenkidee oder Aufmerksamkeit sucht und ihr noch ein bisschen Zeit entbehren könnt, wäre es vielleicht Etwas für euch, eine Hand voll Nussmännchen zu basteln.
Pro Nussmännchen braucht ihr:
* 2 Haselnüsse
* je etwa einen dicken Pfeifenputzerdraht
* außerdem eine Heißklebepistole und Farben zum bemalen (Wasserfarbkasten reicht völlig aus)

Zubereitet... ähm... soll heißen gebastelt werden die Männchen so:

Bemalt zunächst die Köpfe. Im ersten Schritt zwei weiße Punkte für die Augen. Darauf kleine Schwarze Punkte für die Pupillen. Außerdem schwarz: die Augenbrauen und die Schnurrhaare. Rot könnt ihr einen kleinen Mund auf die untere Nusshälfte unter die Schnurrhaare malen, ist leider auf dem Bild nicht zu erkennen. Lasst die Farbe dann gut antrocknen.

Aus Pfeifenputzerdraht benötigt jedes Nussmännchen zwei kurze Stücke (je knapp 1cm lang) für die Kopfohrbrauenwascheln, ein Stück (etwa 8 cm lang für die Arme) und ein Stück (etwa 15 cm lang) für die Beine und den Schwanz. Schneidet die Stücke zunächst eher großzügig, stutzen könnt ihr immer noch. Das lange Stück knickt ihr in der Mitte vorsichtig, so dass es doppelt liegt. Davon wiederum knickt den Draht an der offenen Stelle etwa nach 3cm um 90° ein. Das Armteil knickt ihr vorsichtig in der Mitte zusammen. Nun wird das Männchen zusammengesetzt. Die Kopfnuss klebt ihr zunächst auf eine unbemalte Nuss und klebt von hinten das Armteil ein. Das ganze klebt ihr dann noch vorsichtig auf das Schwanz-Fußteil. Am Besten am "Hintern" ankleben. Den Schwanz könnt ihr noch etwas umknicken. Schaut einfach auf das Foto, dann versteht ihr, was ich mit den letzten Zeilen sagen wollte ;-). Die Ohrwascheln klebt ihr als letzten Schritt auf.

Und schon steht es vor euch, euer eigenes Nussi. Vielleicht müsst ihr die Arme, Beine oder Ohren noch vorsichtig etwas stutzen.

Viel Freude damit!

P.S.: Nussis lieeeben Walnüsse, Mandeln und Tannenzweige! Außerdem sind nur manche Einzelgänger gern alleine :-)

Sonntag, 12. Dezember 2010

Sarkasmus zum Montag - Lecker Pfützendreck!

Dirk erklärt uns hier warum er Veganer ist und wieso das Ganze natürlich besser ist. Beim ersten Anschauen des Videos war ich in einer Stimmung in der ich geheult hatte vor Lachen. Nur insgesamt ist es natürlich sehr ernüchtern, da es die Realität dessen widerspiegelt, was leider noch in sehr vielen Köpfen zu diesem Thema vor geht.

Sehr nüchtern werden auch mit den restlichen Videos/Soundproduktionen auf THINK BABY, THINK! einige direkte, zusammenfassende Einstiegspunkte und Denkanstöße zu dem heutigen, falschen Umgang mit Tieren dargestellt. Hinter diesen sorgfältig erstellten Filmsequenzen steht http://www.soylent-network.com/, ein Informationsportal über die dringende Notwendigkeit eines Umdenkens und Andershandeln gegenüber Tieren.

Freitag, 10. Dezember 2010

Vegane Zimtsterne im Himmel mit Publikum

Wenn es so weiter geht sollte ich gemahlene Nüsse wohl beim Großhandel einkaufen. Diesmal brauchte ich sie für vegane Zimtsterne. Ich hatte vorher einige Schauergeschichten bezüglich des Backens von Zimtsternen gehört. Erstens haben sie sich aber nicht bewahrheitet und zum Zweiten wurden die veganen Zimtsterne auch echt sehr lecker. Hier das Rezept dafür:


* 200g Puderzucker
* 2 EL Zimt
* 8 EL Wasser
* 1 EL Zitronensaft
* 200g gemahlene Haselnüsse
* 150g gemahlene Mandeln
* 1EL abgeriebene Orangenschale

* Puderzucker, Wasser, Zimt für die Gusshaube

Für den Zimtsternteig vermengt ihr einfach alle Zutaten und knetet alles gut zu einem Teigklops. Aus dem stecht ihr dann die Sterne & Co aus. Etwas Mehl zum bestäuben hilft ungemein. Die Zimtsterne kommen dann bei 250° für 5 Minuten in den Backofen. Holt sie heraus, bevor sie zu dunkel werden. Die hohe Hitze und kurze Backzeit bewirkt, dass die Kekse oben knusprig werden und innen noch schön saftig sind!

Mischt aus den Gusszutaten einen wirklich zähen Guss. Ihr könnt etwas NoEgg dazu geben und ihn damit etwas aufschlagen. Verteilt den Guss nun gleichmäßig auf den Zimtsternen. Das geht z.B. mit einem Backpinsel ganz gut! Die Zimtsternen müssen dann nur noch abkühlen und schon sind sie fertig.

Fazit: Wer hat eigentlich diese Gruselgeschichten über das Zimtsternbacken verbreitet? Paperlapapp, das geht einfach und sogar relativ flott!

Montag, 6. Dezember 2010

It's Vichteltime :)

Schon am Samstag kam ein Packerl mit der Post eingeflattert. Ich wusste nicht 100%ig ob es das Vichelpäckchen ist, aber nach einigem hin und her Überlegen war ich mir dann sicher... irgendwie! Dem Absender konnte ich also Wochenende schon online auf die Fährte gehen! Ich kenne dich zwar noch gar nicht liebe Vichtelmama aber ich glaube ich bin dir dicht auf der Spur. Falls das alles so stimmt, erhältst du sogleich eine E-Mail von mir!

Als ich das Packerl also in Ruhe geöffent habe fand ich viele liebevoll verpackete Dinge vor:
JasminReis, den habe ich schon vorher rascheln gehört. Getrocknete Aprikosen und Mangos, die habe ich noch nie versucht und freue mich darauf! Schokooooo!
Dann fand ich einen handgemachter Brieföffner aus Holz für den ich mir ganz fest vornehme ihn auch einzusetzen, statt weiterhin die Briefe aufzureißzuzzeln!
Am Obertollsten ist aber eine kleine Katze aus Holz, auch noch mit einem absolut niedlichen Glöckchen am Hals! Die gefällt mir sehr gut, ob die wohl meine Ringe tragen wird?
Außerdem gab es noch Tee und vor Allem selbst gebackene Kekse mit Schoko. Die werde ich genießen. Wie gestern schon geschrieben ist das "Etwas gebacken zu bekommen" ja eigentlich der Grund für die Einführung eines neuen Feiertags!
Alles in Allem: Vielen lieben Dank, Vichtelmama, ich freue mich sehr über die lieb gepackten Dinge und werde sie alle genießen !

An dieser Stelle natürlich auch einen ganz lieben Dank an mamavegana, die die Aktionen so toll organisiert hat. Es hat viel Freude gemacht. Danke für das betreute Vichteln :-)

Allen Mitwichtlern wünsche ich ebenfalls frohes Päckchenöffnen

Sonntag, 5. Dezember 2010

Ulmer Brot vegan mit Sternschauer

Sind wir mal ehrlich - dass einem etwas essbares gebacken wird, passiert einem Ottonormalveganer wohl nicht direkt... oft.
Um so mehr habe ich mich gefreut, als Mama beim Backen an mich gedacht hat. Das Ulmer Brot gibt es nun dieses Jahr auch tierleidsfrei. Danke Mama:
Das Rezept für das vegane Ulmer Brot wurde natürlich umgehend notifiziert.


Für ein Blech voll mit Ulmer Brot braucht ihr folgende Zutaten:

* 500g Zucker
* 500g Mehl
* 2 TL Backpulver
* 150g gemahlene Nüsse nach Wahl
* 250 ml neutrales Speiseöl (z.B. Sojaöl)
* 4 NoEggs
* 2 TL Zimt
* 2 EL Lebkuchengewürz
* 3 EL Kakao
* 1 Packerl Vanillezucker
* 1 Glas Rotwein
* Puderzucker und Zitronensaft für den Guss und Streudeko zum Verzieren

und solltet dann mit ihnen so vorgehen:

Verrührt den Zucker mit dem Speiseöl und lasst ihn vom Handrührgerät zu einer homogenen Masse verquirlen. Gebt 2 angerührte NoEggs dazu. Das Mehl, die Gewürze mit Kakao und Vanillezucker verrührt ihr mit dem Glas Rotwein und hebt hier auch 2 angerührte NoEggs unter. Die beiden Einzelmassen gebt ihr dann anschließen zusammen und hebt das Ganze dann wiederrum untereinander. Die entstandene Teigmasse verteilt ihr gleichmäßig auf einem höheren Blech, das zuvor mit Backpapier ausgelegt wurde und schiebt es dann für 20-30 Minuten bei 180° in den Ofen.
Wenn das Ulmer Brot aus dem Ofen kommt verpasst ihr ihm eine Zuckergussschicht und verziert es dann noch mit Zuckerstreuseln, Schokotropfen oder Ähnlichem.
Wenn es ausgekühlt ist könnt ihr es in die gewünschten Formen schneiden: Rauten, Karos, Rhomben oder in konvexe Vierecke mit parallelen, gegenüberliegenden Seiten. Da sollte sich für Jeden etwas finden!

Fazit: Packt die Gewürzbrote dann gut in eine Dose ein, dass sie nicht austrocknen. Sie halten sich ziemlich lange und können auch eingefroren werden. Aber das kommt dann natürlich nie wieder an frische heran!

Samstag, 27. November 2010

veganer Weihnachtsstollen in mini

Da habe ich doch tatsächlich meinen Backtag einen Tag nach Vorne verlegt. Und es hat seltsamerweise trotzdem funktioniert. Gebacken habe ich veganen Stollen mit einem etwas abgewandelten Rezept meines Papas (Danke ).




Für einen veganen Weihnachtsstollen braucht ihr folgende Zutaten:

* 100g Rosinen
* 50g Orangeat
* 50g Zitronat
* 1 Schnapsglas Rum
* 500g Mehl
* 100g gemahlene Walnüsse
* 1 Packerl Trockenhefe
* 180 ml warme Pflanzenmilch
* 3 NoEggs oder 3 EL Sojamehl mit Wasser
* 125g geschmolzene Margarine
* 60g Zucker
* 1Tl Salz
* etwas frischen Zitronensaft
* Lebkuchengewürz
* optional 200g Marzipanrohmasse

Um einen Stollen daraus zu machen solltet ihr in Etwa so vorgehen:

Gebt zunächst den Rum zu Rosinen, Zitronat und Orangeat und vermischt die Zutaten. Die stellt ihr zum durchziehen beiseite (könnt ihr auch schon am Vorabend machen).
Alle restlichen Zutaten lasst ihr von einem Gerät mit Knethaken verkneten und gebt am Ende die RosinenZitronatOrangeatRummischung dazu. Das Ganze verknetet gut und gebt ggf. so viel Mehl dazu, dass der Teig nicht mehr fies am Schüsselrand oder den Fingern klebt. Den Teig lasst ihr jetzt in Ruhe etwa 45 Minuten an einem warmen Ort gehen.

Ob ihr den Stollen dann als Laib auf dem Blech backt, oder in in eine Form gebt ist euch überlassen. Ich habe eine kleine Kastenform und Minibackformen verwendet. Ansonsten gebt den Teig komplett auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Blech. Ihr könnt zwischen zwei Schichten Teig in die Mitte des/der Stollen flach gerolltes Marzipan legen.
Wenn der Teig auf dem Blech oder in der Form ist lasst ihr ihn nochmal 30 Minuten ruhen bevor ihr ihn in den vorgeheizten Backofen schiebt.
Bei kleinen Formen solltet ihr die Backzeit je nach Form verkürzen. Basisbackzeit ist etwa 40 Minuten für einen großen Stollen bei etwa 200°.

Fazit: ihr könnt auch die doppelte Menge machen, da sich die Stollen wirklich lange halten, sie werden auch nach einigen Tage leckerer.

Sonntag, 21. November 2010

vegane Linzer Torte mit Elch

Endlich fand ich mal wieder Zeit und Laune zum Backen. Linzer Torte sollte es werden - und da ich kariert auf Kuchen nicht mag, kamen Elche darauf. Eine viel Bessere Entscheidung würde ich sagen.






Für eine vegane Linzer Torte sollten folgene Zutaten her:

* 250g gemahlene Walnüsse
* 3EL gehackte Nüsse
* 300g Mehl
* 100g Zucker
* 1 EL Agavendicksaftsirup
* 1 NoEgg oder 1 EL Sojamehl
* 250g Margarine
* 4 EL Rum
* 2 EL Kakao
* 1 TL Zimt,
* Nelken oder Lebkuchengewürz
* Prise Salz
* 250g Johannisbeergelee
* 2 El Sojamilch


Und es folgt die Gebrauchsanweisung:

Vermischt zunächst alle trockenen Zutaten grob und gebt dann den Sirup, den Eiersatz sowie den Rum und die Margarine in kleinen Stücken dazu. Das Ganze lasst ihr von der Küchenmaschine zu einem einheitlichen Teig kneten, den ihr dann erst mal in den Kühlschrank verfrachtet.
Lasst den Teig gut durchkühlen, das darf auch gern die Nacht über dauern.
Nehmt dann etwa 3/4 des Teiges und bringt ihn irgendwie dazu, flach in einer ausgefetteten Springform zu liegen. Die Ränder können etwas nach oben stehen. Entweder ihr rollt den Teig dazu zwischen 2 Klarsichtfolien aus oder ihr drückt den Teig gleichmäßig mit den Fingern flach. Am saubersten und unkompliziertesten wäre Telekinese, aber ich kann ja nicht davon ausgehen, dass deren alle Leser mächtig sind.
Rührt dann das Johannisbergelee glatt und verteilt es gleichmäßig auf dem Kuchenboden. Den Ofen könnt ihr inzwischen auf 170° vorheizen.
Wenn ihr denkt ihr habt die fieseste Arbeit hinter euch, nehmt den Rest des Teiges und rollt diesen wieder flach aus um die Elche ausstechen und auf dem Kuchen (der Torte - wie auch immer) verteilen zu können. Nehmt hierzu wieder Klarsichtfolie zur Hilfe. Hier ist es am ratsamsten, dass der Teig wirklich kalt ist - sonst klebt er noch gemeiner. So nun habt ihr es geschafft. Tröpfelt noch etwas Sojamilch auf die Elche und schiebt den Kuchen dann in den Ofen um die Elche dort 35 - 40 Minuten saunieren zu lassen.

Falls ihr keine Elchförmchen habt - es funktionieren natürlich auch Dinosaurierförmchen!

Fazit: Ich hatte noch Teig übrig und es gab noch einen Linzer-Stern dazu - wesentlich weniger Arbeit. Tatsache. Lohnen tut sich natürlich trotzdem auch der komplette Kuchen mit Elch- mjammi!

Mittwoch, 17. November 2010

Vollkornagliatelle mit Spinat-Tofusauce

Nudeln gehen immer - wenn ich ein Motto haben sollte, dann sei es dieses! Es müssen nicht immer komplizierte Gerichte mit exotischen Zutaten sein um ein leckeres Essen zu zaubern. Diesmal soll es flott gehen und einkaufen muss evtl. auch nicht extra sein- daher: Nudeln mit Spinat-Tofusauce.







Für 2 Personen mit voll viel Hunger braucht ihr folgende Zutaten:

* 350g Vollkornagliatelle oder andere Nudeln
* Rapsöl zum Anbraten
* 1 Zwiebel
* ~ 150g Räuchertofu
* 1/4 l Pflanzensahne - und milch in beliebigem Verhältnis
* etwa 300g Tiefkühlspinat

Das Zubereiten geht schnell und wie "üblich":

Für die Soße lasst ihr die klein geschnittene Zwiebel zunächst in einer Pfanne mit heißem Öl glasig andünsten und gebt dann den gewürfelten Tofu dazu. Den könnt ihr einige Zeit braten lassen. Gebt dann den Spinat dazu und lasst ihn auftauen. Gebt am Ende das Sahne-Milch-Gemisch dazu und lasst alles nochmal kurz aufköcheln. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Petersilie und evtl. Zitronensaft. Verfeinern könnt ihr das Ganze mit ein paar kleinen Stücken veganem Käse, den ihr in der Pfanne miterhitzt.

Fazit: Manchmal muss es eben schnell und einfach sein - deswegen war es nicht weniger lecker :)

Dienstag, 9. November 2010

Lebkuchenmannkekse und Zubehör

Vor Kurzem habe ich mir Lebkuchenmannausstechförmchen gekauft, da mir ständig vorschwebte, eben solche Männchen zu backen. Nun konnte ich mich nicht entscheiden, ob ich Lebkuchen oder Hefeteigmännchen machen sollte. Schlussendlich hab ich mich für lebkuchige Kekse entschieden. Im Nachhinein eine sehr gute Entscheidung! Was nicht heißt, dass nicht Lebkuchenmänner und Hefeteigmänner folgen werden! Und die bekommen dann auch Zuckerstangen *funkel*.

Jedenfalls braucht ihr für ein gutes Blech der veganen Lebkuchenmänner folgende Zutaten:

* 300 g Mehl
* 200g Marzipan
* 150g weiche Margarine
* 2 NoEggs oder 2 EL Sojamehl
* 1/2 Vanilleschote
* 3EL gehackte Mandeln
* 2 EL Lebkuchengewürz
* Puderzucker, Schokolade, Drops, Streudeko etc. zum Dekorieren

Die Zubereitung ist sehr überschaubar:

Zerdrückt das Marzipan mit der Gabel und gebt dann einfache alle Zutaten zusammen in eine Schüssel und verknetet alles lange und gut zu einem homogenen Teigklops, den ihr für eine Stunde im Kühlschrank kalt stellt.
Während des nächsten Schrittes könnt ihr schon den Ofen auf 180° vorheizen lassen. Nehmt den Keksteig und rollt ihn gut einen halben cm dick aus und stecht mit Keksförmchen die Männchen aus (man munkelt, es solle auch mit anderen Formen als Männchen klappen). Die legt ihr auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Den restlichen Teig wieder zu einem Klumpen formen, Figuren ausstechen usw. Ihr kennt das ja mit Sicherheit!
Die Guten verschwinden anschließend für 10 Minuten in der vorgeheizten Sauna.
Lasst die Lebkuchenkeksmänner anschließend vor dem Dekorieren gut abkühlen, warm sind sie relativ zerbrechlich.

Bei der Dekoration sind natürlich wenig Grenzen gesetzt. Ich habe helle und dunkle Schokolade geschmolzen und die Kekse damit bemalt und anschließend mit Zuckerkuss, veganen Drops und Streusternchen verziert. Schaut einfach, was eure Küche oder euer Supermark so hergibt!

Fazit: Warum mag eigentlich keiner backen, aber Männchen anmalen ist dann ganz toll :-) ?
Lasst die Männchen ruhig ein paar Tage ruhen, sie werden dadurch nicht unleckerer! Hmmmmm, jetzt noch einen Glühwein, bitte!

Montag, 25. Oktober 2010

vegane Pizza mit Herbstgemüse und Hefeschmelz

Zeit wurde es Mal wieder, dass Pizza auf den Tisch kommt! Und es kam alles drauf, was nicht niet und nagelfest war! Auch mein inzwischen heißgeliebter Hefeschmelz durfte nicht fehlen. Für die vegane Pizza braucht ihr folgende Zutaten:


Teig
* 200g Dinkelvollkornmehl
* 200g Weizenvollkornmehl
* 1 Packerl Trockenhefe
* Prise Salz
* 1/2 TL Zucker
* 250 ml Flüssigkeit (Wasser oder Pflanzenmilch)

Belag
* 1 mittelgroße Zucchini
* 1 Zwiebel
* 200g Pilze (z.B. Steinpilze >:P )
* 2 Karotten
* 200g TK Spinat
* 2 Tomaten
* 1/2 Dose Mais
* 1 Dose Pizzatomaten
* Tofustreifen & Nudeln nach Belieben
* frisches Basilikum
* Salz, Pfeffer, (getrocknete) Gewürze (Majoran, Thymian, Basilikum, etc. )

Hefeschmelz
*
300 ml Pflanzenmilch
* 10 EL Hefeflocken
* 4 vegane EL Margarine
* 6 EL Mehl
* 1 - 2 TL Senf
* Salz
* Muskat, getrocknete Kräuter

Verknetet zunächst alle Zutaten für den Pizzateig, lasst euch am Besten von einer Küchenmaschine behilflich sein. Der Teig sollte so "trocken" sein, dass er nicht bei der erst besten Gelegenheit an den Fingern kleben bleibt. Stellt den Teig dann an einen warmen Ort zum Gehen.
In der Zwischenzeit geht es an den Belag. Schippselt die Zucchini, Karotten, Zwiebeln und Pilze in kleine Stücke und erhitzt Öl in einer großen Pfanne. Lasst zunächst die Zwiebeln im heißen Fett glasig werden und gebt anschließend Zucchini und Karotten dazu und lasst dies bei mittlerer Hitze 5 Minuten vor sich hinschmoren. Dann kommen die Pilze in die Pfanne, die erst mal Wasser ziehen und sich dann in den nächsten Minuten minifizieren. Jetzt gebt noch den Spinat mit in die Pfanne, so wie den Mais und die Pizzatomaten. Sobald alles heiß ist, würzt ordentlich mit Salz, Pfeffer und Kräutern. Gebt am Ende das gehackte, frische Basilikum mit in die Pfanne und legt zum Abschluss die Tomaten, in Scheiben geschnitten, auf die Gemüsemasse. Die Pfanne
könnt ihr jetzt von der Platte nehmen und abstellen.
Weiter geht es auf dieser heißen Ofenplatte (Man kann es natürlich parallel machen, aber der Teig braucht ja auch seine Zeit zum Gehen) mit dem Hefeschmelz. Zerlasst zunächst die Margarine in der Pfanne und gebt das Mehl hinzu und verrührt Das gut. Dann die Flüssigkeit, Hefeflocken, Senf und Salz dazu und alles gut mit einen Schneebesen verrühren. Alles zusammen aufkochen lassen. Sollte es zu fest oder flüssig geworden sein, je nachdem etwas Wasser oder Mehl/Hefeflocken dazugeben bis eine cremige Masse entsteht.
Jetzt sollte auch der Pizzateig so weit sein, dass er sich um etwa ein Drittel vergrößert hat. Heizt den Ofen auf 180° vor und rollt oder drück den Teig auf einem Blech aus. Auf den Teig kommt jetzt die Gemüsepfanne. Verteilt alles gleichmäßig und belegt die Pizza evtl. noch mit Tofustreifen oder Nudeln. Wenn alles verteilt ist kommt oben drauf noch gleichmäßig der Hefeschmelz. Und dann ab damit in den Ofen für etwa 25 Minuten.

Fazit:
Nachdem ich mehrere gescheiterte Versuche mit veganem Käse hinter mir habe hab ich bei dieser Pizza in einer Ecke mit veganem Käse experimentiert und wundersamerweise schmeckt dieser auch nicht ganz so schlimm (annähernd lecker, sogar) wie die Sorten, die ich bisher sonst probiert hatte. Ansonsten: Wo ist die Pizza hin? Mehr davon!

Sonntag, 24. Oktober 2010

Huch, ein Blogaward - unverhofft kommt gerne!

Ich habe doch tatsächlich einen Blogaward erhalten. Vielen Dank an Birdie mit ihrem Foot and Fotos Blog, ich freue mich sehr ♥!

Die damit verbundenen Regeln lauten:

1. Akzeptiere den Award, indem du den Namen / Blog auf deinem Blog postest, von dem du ihn bekommen hast.
2. Verschenke den Award an 15 andere Blogs, die du kürzlich entdeckt hast und hinterlasse dort einen Kommentar.



Da ich selbst noch nicht so lange dabei bin, gilt bei mir ja nun Alles noch als neu entdeckt.
Daher möchte ich den Award an folgende Blogs weiterverschenken:

# Lil mit Anderwelten - sehr erfrischend!
# bioblog-weissig - schon am Morgen gibt es schöne Fotos und Weisheiten!
# schnurtz mit Gemüse Massaker - Produktinfos und vegane Rezepte von süß bis deftig!
# maybe tomorrow... - schon allein wegen der Sockenkatzen
# Faerynia mit Faerynia's Fairyworld - die Themenmischung machts!
# ANGEL for ANIMALS mit dem Tierschutzblog - danke für die ständigen Hinweise auf Petitionen & Co!
# mamavegana mit ihrere Veganen Versuchsküche - danke für das Vichteln :-)
# MELLIFEE mit The Things I Love... - schöööööööön ♥
# Mausflaus mit vollvegan - umgreifende Themen - die Metzger sind aber echt eklig! >.< # Kuku mit Kühe sind zum Kuscheln da! - mjammi!!!!
# Laubfresser - viele Rezepte und Infos zu veganen Produkten!
# veganfairy mit The vegan way of life - Lecker Rezepte!
# C mit Totally Veg! - hat wohl auch öfter Zeitmangel, sehr sympatisch :D

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Kleine Freuden des Alltags inklusive Schokocremétortlets

Endlich ist er da! Darf ich vorstellen: Er ist klein, kastenförmig, tofig und plüschig und nennen werde ich ihn TurboTofu. Letzte Woche habe ich den Plüschtofu beim stöbern im Internet entdeckt und innerhalb von maximal 13 Sekunden war die Kaufentscheidung inklusive der Kaufabwicklung abgeschlossen. Bis er bei mir eintraf verging leider eine ganz Woche des Wartens. Hmpf. TurboTofu darf nun gleich Mal für mein neues Usericon Modell stehen. Wohnen darf er auf meinem Schreibtisch, muss aber dafür arbeiten und mein Telefon tragen.


In der Zeit des Wartens auf TurboTofu lag ein Wochenende. Ohne größere Ambitionen, einen Kuchen, Torte oder Ähnliches zu backen, plagte mich eine zunächst unterschwellige, schlimmer werdende Schokokekskuchentortesüßkramlust. Jedenfalls musste irgendwie schnell eine kleine Leckerei herbei. Zum Glück hatte ich fertige Tartletböden auf Lager, die ich mir schon vor einiger Zeit gekauft hatte und damals eigentlich als Obstgrundlage verwenden wollte.
Und so kam ich auch endlich zu der Gelegenheit mit aufschlagbarer Sojasahne zu experimentieren! Die relativ feste Konsistenz der Sojasahne hat mich zunächst etwas irritiert, tat der ganzen Sache aber keinen Abbruch und die Sahne wurde schön locker.

Für 5 der Schokocremetörtchen braucht ihr folgende Zutaten:
* 5 kleine Tartletböden
* 1/2 Packung Soyatoo Schlagcremé
* 100g Zartbitterschokolade
* Puderzucker und Schokokram zum Dekorieren (Schokotierchen, Streusel, Tröpfchen)

Die Zubereitung geht absolut fix:
Sojasahne wie auch der Packung beschrieben, ca. 2 Minuten mit dem Handrührgerät aufschlagen und die Schokolade langsam in einem Töpfchen oder Wasserbad zum Schmelzen bringen. Beides untereinander heben und schon ist die Schokocremé fertig.
Nun nur noch ab damit auf die Tartlettböden, mit Puderzucker bestreuen und dann nach Herzenslust mit sonstigem Schokokram dekorieren. Fertig ist das Turbotörtchen! Ich sag ja, geht schnell!

Hinweis: Aufgeschlagene Sojasahne außerhalb der Reichweite von Katzen aufstellen.

Dienstag, 12. Oktober 2010

Lecker Lecker: vegane Nussecken

Seit ich meine Ernährung veganisiert habe bin ich für meine Verhältnisse in einen reinsten Backrausch verfallen. Das Erste, was ich seit Beginn an backen wollten waren Nussecken. Irgendwie kamen dann ständig andere Leckereien dazwischen. Am Wochenende habe ich es nun aber angepackt. Ich habe mich mal wieder durch einige Rezepte gewühlt und dann nach bestem Wissen und Gewissen folgende Zutaten zusammenkombiniert:


Für den Mürbteigboden:
* 300g Mehl
* 100g Zucker
* 2 NoEggs oder 1 - 2 EL Sojamehl
* 130g Margarine
* 1 1/2 TL Backpulver
dazwischen kommt:
* 8 großzügige EL Kirschmarmelade
für die Nussdecke:
* 200g Margarine
* 200g Zucker
* 2 Packerl Vanillezucker
* 50ml Wasser
* 200g gehackte Haselnüsse
* 200g gemahlene Haselnüsse
und für die Ecken:
* etwa 150g Zartbitterschoki und ggf. etwas Hafermilch- oder Sahne.

Um diese Zutaten zu Geilomat-Nussecken zu verwandeln solltet ihr in Etwa so vorgehen:

Zunächst die Zutaten für den Boden gleichmäßig zu einem Teig kneten (könnte relativ bröselig sein, das ist ab ok!), auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen und gleichmäßig fest drücken. Darauf verteilt ihr die Marmelade.
Jetzt am Besten schon den Ofen vorheizen auf etwa 180°.
Zerlasst die Margarine dann langsam in einem Topf und gebt dann Zucker, Vanillezucker und das Wasser dazu. Die Masse müsst ihr aufkochen und leicht vor sich hin köcheln lassen bis alles vollständig karamellisiert ist (darf ruhig ein paar Minuten dauern). Wenn ihr eine homogene Karamellmasse habt, nehmt ihr den Topf von der heißen Platte und gebt die gemahlenen und gehackten Nüsse mit in den Topf und verrührt Alles zu einer gleichmäßigen Nuss-Karamellmasse. Verteilt diese Pampe Masse jetzt auf dem Marmeladenboden und backt das Ganze dann (bei 180°) 25 bis 30 Minuten. Sobald die Nussplatte am Rand anfängt sehr dunkel zu werden könnt ihr sie aus dem Ofen holen. Lasst sie kurz abkühlen und schneidet sie zu Dreiecken gewünschter Größe (im Optimalfall müsst ihr das Messer nur einmal ansetzen >:) ).
Die solltet ihr dann erst mal in Ruhe völlig erkalten lassen. So werden sie etwas fester und zerfallen nicht so leicht, wenn ihr die Ecken der Ecken in langsam geschmolzene Zartbitterschokolade taucht. Sollte die zerlassene Schokolade eine zu zähe Konsitenz haben, könnt ihr etwas Hafermilch oder Hafersahne dazurühren.
Jetzt noch der schwerste Teil: wartet, bis die Schoki fest ist! Na gut... Ränder und Bruckstücke dürfen schon weggemampft werden!

Fazit: Mmmmhhhhhhhhhhmmmm... für meine ersten Nussecken nicht verkehrt. Und ich glaub nach ein, zweimal Backen geht es auch echt fix... ...Zuckerschock? Pah, nach 2 Stück härtet man ab! >:)

Dienstag, 5. Oktober 2010

veganer Süßkram, Volume 3

Und nun zu etwas völlig Anderem: leckere vegane Süßigkeiten und Knabbereien, um auch die strapaziertesten Nerven aufzuheitern!


Choco Cross Kiss von Vegan Bakery
Raschel... Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Raschel... Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Raschel... Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Raschel... Nom Nom Nom Nom Raschel... Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Raschel... Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Raschel... Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Raschel... oh.
Zum Glück habe ich bereits ein Foto :-). Auch mit weißer Schokolade erhältlich.
P.S.: Vorsicht, Suchtgefahr!


Pringles
Wenn es mal wieder etwas Herzhaftes sein darf, gibt es diesmal Etwas aus dem Supermarkt nebenan. Der Prignles Hersteller deklariert die einzelnen Sorten sehr vorbildlich mit Häckchen, jeweils für vegetarisch und vegan. Das erweckt den Anschein, dass es nicht ganz unmöglich ist, es Veganern einfach zu machen! Es wäre toll, wenn sich weitere Hersteller hieran ein Beispiel nehmen würden.
Auf der Herstellerseite sind folgende Sorten als vegan deklariert: Original, Texas BBQ Sauce Flavour, Paprika, Curry, Smokin' Bacon Flavour, Light Original, Dippers Original.
Danke an Mausflaus für den Hinweis im letzten Süßkrampost!






Chicza Kaugummis
Zugegeben: Liebe auf den ersten Kaugummi war es nicht. Aber spätestens nach dem Dritten war ich vollends begeistert. Die Konsitenz ist zunächst etwas ungewohnt, da der Kaugummi bei den ersten Bissen relativ "bröselig" ist. Das gibt sich aber schnell und der Geschmack und die Bioqualität und der faire Handel entschädigen dafür.
Einziges Manko für Langkauer: der Geschmack hält nicht sehr lange. Mein Favorit ist die Geschmacksrichtung "Mint", außerdem sind die Sorten "Spearmint" und "Limone" erhältlich.

Weiteren veganen Süßkram findet ihr hier:

Veganer Süßkram, Volume 4

Veganer Süßkram, Volume 2
Veganer Süßkram, Volume 1

Mittwoch, 29. September 2010

Futtern ohne Grübelei - schade, dass es zum Abschied war!

Leider gibt es in meinem täglichen Umfeld viele Menschen, die sich schon allein dadurch angegriffen fühlen, wenn ich kommentarlos ein Tofubrot oder einen Sojapudding esse. Schon alleine dann werde ich nach kurzer Zeit in Gesprächen (die ich ja nicht mal beginne und in denen ich mich zurückhalte, überschwänglich mit Wahrheiten zu argumentieren) als militante Missionarin hingestellt (Ihr übrigens auch, wir sind alle wie die Zeugen usw.!). An sich stehe ich da natürlich drüber. Aber es ist schon schön und entspannend, wenn man ab und an Menschen über den Weg läuft gleiche Ansichten und Einstellungen haben.
Zugegeben - bisher tendiert die Anzahl an Veganern, die ich in meinem alltäglichen Umfeld kenne eher gegen nicht existent. Leider verlässt nun auch mein einziger veganer Kollege die Firma.

Zum Ausstand gab es Semmerli mit selbstgemachtem Sonnenblumenkern-Brotaufstrich.
Das Grundrezept findet man hier. Es gab den Aufstrich mit Oliven und getrockneten Tomaten. Voll lecki - und vor allem war es schön, einfach futtern zu können - mit der Gewissheit, dass Essen ist clean.

Wie sieht es denn in eurem Umfeld aus - habt ihr eher viele vegane Bekannte oder haltet ihr auch eher noch erfolglos Ausschau?

Dienstag, 21. September 2010

Veganer Brotbelag: darf's etwas mehr sein? (1)

Nicht immer kann es aufwendige, frisch gekochte Gerichte geben. Ob es nun am Zeit-, Zutaten- oder Motivationsmangel liegt sei dahingestellt. Nicht weniger lecker können aber auch gute Brote mit verschiedenstem Belag sein. Ob Unterwegs, zum Frühstück, Abendessen oder Zwischendurch, ob mit Salat dazu oder pur, ob fruchtig, cremig oder herzhaft - Veganern steht eine wirklich große Auswahl an leckerem Brotbelag zur Verfügung. An dieser Stelle zunächst mal drei meiner derzeitigen Lieblinge:

Avocadoaufstrich mit Salatkernen
Der Aufstrich ist einfach schnell selbst zubereitet. Alles was ihr braucht ist eine reife Avocado. Schneide euch ein Stück ab und zerdrückt es etwas mit der Gabel. Würzt es dann mit ordentlich Salz, Pfeffer und Muskat und vermengt das nochmal grob. Nach Belieben kann auch Knoblauch und/oder Zitronensaft dazu gegeben werden. Damit ab aufs Brot und eine Mahlzeit, reich an ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen sowie Kalzium und Kalium genießen. Wenn zur Hand schmecken ein paar Sonnenblumen, Kürbis oder Pinienkerne dazu gut, oder einfach Tomaten, Gurken oder Paprika.

Schnittlauch Streich
Es handelt sich um einen pflanzlichen Aufstrich von der Firma Zwergenwiese. Es gibt viele weitere Sorten (Basilikum, Paprika, Tomate, Rucola und und und). Ich hab viele "ähnliche" Aufstriche versucht, die aber alle geschmacklich nicht an Streich herankommen. Einfach ab aufs Vollkornbrot damit und evtl. noch etwas Gestrüpp dazu - fertig. :-)

Erdnussbutter mit Marmelade
Eine der wenigen Kombination in denen ich helles Brot/Brötchen mag. Erdnussbutter gibt es inzwischen in jedem Supermarkt und eigentlich sollten alle Sorten vegan sein (einfach darauf achten beim Kauf - man kann ja nie wissen, was reingemanscht wird). Gut schmeckt Erdnussbutter mit einer dünnen Schichte Marmelade, Gelee oder Mus darauf - ob Hagebutte, Erdbeere, Pfirsich. Mjammi!



Und von daher: auf die Schnitten, fertig... mampf!

Mittwoch, 15. September 2010

Krümelmonstermuffins zum Verkrümeln


Das Krümelmonster - dazu gibts ausnahmsweise kein Geblubber!
Jeder kennt es: blau, zielstrebig, hungrig!
Und so macht ihr euch eure eigenen Krümelmonsterschokomuffins zum Verkrümeln:

Für den Rohlingteig braucht ihr:
* 200 g Margarine
* 200 g Zucker
* 1 Packerl Vanillezucker
* 3 NoEggs (wahlweise auch Speisestärke oder Sojamehl)
* 500 g Mehl
* 1 1/2 Packerl Backpulver
* etwas Haferdrink
* 100g gehackte Zartbitterschokolade

Zum dekorieren:
* 100g Kokosraspel
* 1 Packerl Marzipanrohmasse
* 24 Zartbitterschokotropfen
* Puderzucker, Wasser (oder Zitronensaft)
* blaue Lebensmittelfarbe, flüssig
* 12 oder viele runde vegane Kekse (je nach handwerklichem Geschick)

Dann kann es los gehen:
Punkt 1: auf die Uhr gucken und Zeit merken. Dann kann es los gehen!
Als Erstes müssen die "Rohlinge" gebacken werden. Vermischt dazu zunächst die trockenen Zutaten für den Teig (Zucker, Vanillezucker, Mehl, Backpulver, gehackte Schokolade). Dann die Margarine in geschmolzenem Zustand zusammen mit den angerührten NoEggs dazu geben und grob verrühren. Haferdrink zugeben und unterrühren bis der Teig die richtige Konsistenz hat (nicht zu flüssig werden lassen, muss schon noch etwas "zäh" sein). Dann sofort in den Muffinförmchen verteilen und bei 180° gut 20 Minuten backen. Bei der Zubereitung des Teiges für die Rohlinge zügig vorgehen und den Teig nicht tot rühren, sonst kann es euch passieren, dass die Muffins nicht schön aufgehen.

In der Zwischenzeit könnt ihr schon mal die Augen anfertigen. Dazu die Marzipanmasse zunächst mit etwas Puderzucker verkneten bis sie geschmeidig wird und sich gut formen lässt. Den Marzipanklumpen dann in 24 Stücke aufteilen und darauf mit den Handflächen möglichst runde Augenbollern formen. Schokotröpfchen als Pupillen reindrücken.

Färbt jetzt die Kokosraspeln in einer Schüssel mit Lebensmittelfarbe ein. Wie viel ihr von der Farbe braucht hängt etwas mit der Qualität zusammen und mit der Farbitensität, die ihr euch wünscht. Daher einfach nach Gefühl vorgehen und immer schön die Klümpchen zerdrücken. Die Raspeln saugen die Flüssigkeit gut auf.

Aus Puderzucker und Wasser (oder Zitronensaft) zusammen mit Lebensmittelfarbe in einer Schüssel (nicht zu groß) Zuckerguss anrühren. Der sollte relativ "zäh" sein, damit die weiteren Schritte gut von der Hand gehen.

Wenn die Muffins etwas abgekühlt sind geht es zuerst mit dem Kopf in das Zuckergussbad. Dabei darauf achten, dass auch die Seiten mit eingetaucht werden. Anschließend kommen die Guten sofort, ebenfalls kopfüber, in die Schüssel mit den Kokos. Wenn sie an allen Stellen mit Kokos bedeckt sind zum Trocknen abstellen.

Um ihnen eine Identität zu verleihen klebt jedem von ihnen zwei der Marzipanaugen mit Zuckerguss auf den Hinterkopf. Die solltet ihr einige Zeit, bis der Guss etwas angetrocknet ist leicht andrücken. Kaum schauen sie einen dann so an, ist klar was sie wollen... Karotten! Schneidet daher Kekse in eine passende Form und Größe und schneidet den Monstern vorsichtig ein Mäulchen ein. Dahin dann die Kekse stecken und evtl. mit etwas Zuckerguss
fixieren, je nachdem wie es hält.

Dann schaut auf die Uhr und denkt: oh?!

Fertig :-)

Hinweis: ich verwende ein Muffinblech und zusätzlich Papierförmchen in den Muffinmulden. Ich finde es für den Weitergebrauch, den Transport, die Aufbewahrung einfach praktischer und man verringert die Gefahr, dass den Rohlingen bei der Dekoration etwas zustößt. Wenn ihr keine Papierförmchen verwendet, solltet ihr das Muffinblech zum Backen einfetten. Bei diesem Rezept ist bei meinem Blech etwas mehr Teig als für die 12 Förmchen vorhanden. Also nehmt evtl. etwas weniger der jeweiligen Zutaten.
Ich backe allerdings meist noch 2 oder 3 Muffins in einfachen Papierförmchen mit. Die werden etwas flacher (zu sehen an den Blauen Monstern auf dem Foto) aber für einen Geschmackstest oder für Leute die kein Kokos mögen allemal akzeptabel!




Fazit: die Monsterlein kommen fast immer, nicht nur bei Kindern, super an. Sind leider auch echt zeitaufwändig.
Dass ihr auf dem einen Foto mitunter viele grüne Monster sehen könnt ist definitiv optische Täuschung >:)

Nachtrag: Wenn ihr Zitronensaft anstatt Wasser verwendet, probiert das vorher mit einer kleinen Menge der Farbe aus und schaut, wie die reagiert. Die Blaue, die ich das letzte Mal verwendet hatte, wurde eher türkis davon ;-)

Mittwoch, 8. September 2010

Dinkelvollkornbrot mit Sprossen und Nüssen

Zugegeben, nachdem meine Sprossenzucht gestartet war, ist sie mir schnell über den Kopf gewachsen. Mit dem ein oder anderen Brot/Salat mit Sprossen darauf wäre ich gar nicht mehr Herr geworden. Zudem war die Sprossenmischung, die ich gezogen habe pur geschmacklich jetzt nicht der Oberhammer. Also habe ich gestöbert, was sich mit dem Gestrüpp noch anfangen lässt.
Als Lösung des "Problems" habe ich letztendlich ein Dinkelvollkornsprossenbrot mit Nüssen gebacken.

Für einen riesenoschigroßen Leib Brot braucht ihr Folgendes:

* 1kg Vollkorndinkelmehl (kann auch mit Weizenmehl gemischt werden)
* 2 Packerl Trockenhefe
* ~ 500 Pflanzenmilch oder Wasser (oder gemischt)
* 10 EL Sprossen, gemischt - kann auch gern mehr sein!
* 5 EL Nüsse nach Wahl
* 1 TL Zucker
* etwas Salz

Die Zubereitung ist denkbar einfach:

Alle Zutaten zu einem Teig verkneten und den dann an einem warmen Ort etwa 60 Minuten in Ruhe gehen lassen. Dann auf ein vorgewärmtes Blech mit Backpapier legen und oben ein paar mal quer einschneiden.
Im vorgeheizten Ofen bei 180° 50 bis 60 Minuten backen. Das Brot dann am Besten auf einem Holzbrettchen abkühlen lassen.


Fazit: Ich lieeeeebe selbstgebackenes Brot. Der Geschmack der Sprossen war nicht sehr präsent. Ich weiß nicht, ob man noch mehr verwenden sollte. Einem schlechten Gewissen, dass ich beim Wegwerfen der Keimlingebekommen hätte, hat es aber gut vorgebeugt :-).
Das Photo ist von dem zweiten Brot, dass ich die Tage gebacken habe - ohne Sprossen (optisch kein großer Unterschied) mit mehr Nüssen. Aus dem Brotteig lassen sich auch gut Brötchen formen. Diese dann nur ca. 20 Minuten backen!

Freitag, 3. September 2010

Vanille-Zimt-Puddingcremekuchen

Diesmal gibt es wieder etwas für die Naschkatzen unter uns: Puddingcremekuchen! Nachdem ich mir vor Kurzem Seidentofu gekauft hatte zum Ausprobieren, habe ich durch einige Rezepte gestöbert. Bei vielen Rezepten, die ich gefunden habe wird Seidentofu für Schokomousse verwendet, das werde ich bei Zeiten auch noch testen. Das Rezept das ich mir diesmal ausgesucht habe und als Basis für den Kuchen verwendet habe, heißt eigentlich "veganer Käsekuchen". Es hat meiner Meinung nach allerdings nichts mit Käsekuchen zu tun. Muss es auch nicht.

Zutaten sind Folgende:
* 175g Margarine
* 2 TL Backpulver
* 500ml Sojamilch oder Sojavanilledrink
* 350g Zucker (etwas mehr, wenn kein Vanilledrink verwendet wird)
* 300g Vollkornmehl
* 1 EL Sojamehl
* 400g Seidentofu
* 80g Speisestärke
* 250 ml Sojasahne
* 1 Packung Puddingpulver Vanille
* 3 TL Zimt
* evtl. Vanilleschote

Gebacken wird so:
Für den Boden zunächst Margarine, 150g Zucker, Sojamehl und Wasser vermengen. Das Mehl mit dem Backpulver, dem Zimt und evtl. etwas echter Vanille vermischen. Die Flüssigkeit mit der Mehlmischung zusammen einem Teig kneten. Diesen dann in einer gefetteten Springform verteilen.
Den Ofen kann man an dieser Stelle schon mal auf 180° vorheizen.
Dann den Seidentofu pürieren und zusammen mit der Stärke und dem Puddingpulver mit einem Teil der Sojamilch glatt rühren. Anschließend den Rest der Sojamilch sowie die Sojasahne und 100 bis 150g Zucker dazugeben und alles gut verrühren. Diese Crememasse dann mit in die Springform auf den Boden geben und den Kuchen dann etwa eine Stunde backen und währenddessen schmachten.

Fazit: Hm, der Kuchen wurde quasi dreistöckig, das finde ich immer ganz lustig :-).
Direkt aus dem Ofen, noch ganz heiß schmeckt er am leckersten. Ansonsten kann ich Vollkornmehl für Kuchen sehr empfehlen, ich mag es sehr gern, schmeckt irgendwie nach mehr!

Sonntag, 29. August 2010

Auf die Sprosse...

Nachdem die Temperaturen inzwischen wieder gemäßigt (oder auch: voll kalt) sind und mir kein Urlaub mehr in der Quere kommt, steht außer mir selbst meiner Sprossenzucht nichts mehr im Wege.

Ich habe mich entschieden es zunächst mit Kresse und einer Mischung aus Rettich, Mungobohnen und Weizen zu probieren. Die Samen mussten zunächst gewaschen werden und klebten anschließen sehr an den Fingern, was das verteilen in den Schalen nicht leichter machte. Das hab ich schnell aufgegeben und es letzten Endes dann so belassen, wie es auf dem Bild zu erkennen ist. Dürfte ausreichend sein!

Nun bin ich gespannt, was die nächsten Tage bringen. Beide Samenarten benötigen angeblich 4 bis 5 Tage bis sie zum Verzehr geeignet sind. Die Mischung muss zwei Mal täglich gewässert werden, die Kresse einmal alle zwei Tage. Warum habe ich das Gefühl, dass ich es spätestens morgen vergeigen werde... ;-)

Dienstag, 24. August 2010

Nur noch einmal schlafen: dann gibt es bunte Tofupfanne

Da habe ich mir vorgenommen, dem nächsten Rezept eine ganze Geschichte zu widmen, nachdem mehr "Blubber" verlangt wurde. Und jetzt das! Das Rezept hat mich gerade überfallen und will auf der Stelle hier erscheinen.
Ich wollte mir eigentlich zur Abwechslung mal ein "echtes" Essen für die Arbeit vorbereiten und einen Tofuklotz verbrauchen, der es nötig hatte; dabei heraus kam Folgendes: Zeug an Kram auf Dingsbums, nennen wir sie bunte Tofupfanne. Das trifft es nun mal.


Um das nachzubasteln braucht es Folgendes:
* 2 EL Rapsöl
* 1 Klotz Tofu (~200g, am Besten mit Kräutern)
* 1 kleines Glas/Dose Champignons
* 2 Hand voll TK-Erbsen
* 1 kleine Zucchini
* 1/4 Liter pflanzliche Milch*
* 1 EL Sojasauce
* Salz, Pfeffer, Muskat (ja, ich lieeeebe Muskat)
* 1/2 Gemüsebrühwürfel

Und nun folgt die Bauanleitung:
Rapsöl in einer hohen Pfanne erhitzen und den Tofu in Würfeln zusammen mit der Sojasauce anbraten. Nach etwa 2 Minuten die Pilze dazugeben und die in feine Streifen geschnittene Zucchini (ich schäle die Zucchini oft mit einem handelsüblichen Kartoffelschäler in Streifen). Das Ganze zusammen braten lassen und nach 4 bis 5 Minuten noch die Erbsen dazu geben. Alles mit Pfeffer, Salz und Muskat gut würzen und den halben Brühwürfeln so wie die Pflanzenmilch dazu geben. In dieser Konstellation nochmal so 3 Minuten köcheln lassen und schon ists fertig! Nach Belieben kann das Ganze noch mit etwas Sojasahne perfektioniert werden!

Fazit: wer hätte gedacht, dass der Abend noch so etwas bringt. Hoffentlich schmeckt es morgen auch noch so gut! :-)

Edit sagt: ich hab mal den Titel angepasst :-)

Samstag, 21. August 2010

Linguine Tofunara

Heute gibt es von mir einfach nur ein Rezept. Sonst nichts. Keine Geschichte. Kein Geblubber. So etwas braucht man ja auch nicht immer.
Ich meine, man darf sich den ganzen Tag von so vielen Leuten so viele Dinge anhören, für die man sich eigentlich nicht interessiert. Höflicherweise hört man dann oft zu. Ich fange ja jetzt hier auch nicht an, zu erzählen, dass wir heute schon wieder Pilze finden waren ( >=) ). Und dass das gar nichts mit dem Rezept zu tun hat. Und dass ich mich auf die Nudeln gefreut habe und dann gemerkt hatte, dass der Garten gar nicht mehr so viel Petersilie hergibt, wie ich gerne gehabt hätte. Deswegen, auf gehts:

Zutaten:
* 200g Vollkorn-Linguine oder Spaghetti
* Bund Petersilie, am Besten frisch
* 150 - 200g geräucherten Tofu
* 1 Zwiebel
* 250ml pflanzliche Sahne, evl. etwas pflanzliche Milch
* Salz und Pfeffer
* Öl zum Anbraten

Zubereitung:
Die Nudeln wie üblich, al dente kochen. In der Zwischenzeit sowohl die Zwiebel, als auch den Tofu in klitzekleine Würfelchen schneiden. Öl (z.B.: Raps oder Olivenöl) in einer großen Pfanne erhitzen und zunächst die Tofuwürfel anbraten, etwa 5 Minuten bis sie knusprig sind. Dann noch die Zwiebeln dazu geben und beides weiterbraten lassen, bis die Zwiebeln glasig sind. Tofu und Zwiebeln dann mit der Pflanzensahne ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen. Auf eine weitere Würzung verzichtet dieses Rezept. Muskat kann ich mir evtl. noch gut vorstellen. Die Petersilie klein gehackt dazu geben und kurz ziehen lassen. Am Ende die Linguine in die Pfanne geben und alles vermengen. Falls es zu wenig Flüssigkeit ist noch mit etwas pflanzlicher Milch strecken.
Auf den Teller damit, für das Auge mit noch etwas mit Petersilie dekorieren und losmampfen.

Fazit: bitte nehmt frische Petersilie, ich hatte noch eingefrorene und deren Konsistenz war echt nicht so toll. Ansonsten: Ich lieeebe Rezepte, die man sich auswendig merken kann :D

Dienstag, 17. August 2010

Kleine Freuden des Alltags & die Große ist auch zu sehen!

Nach einem nass-kalt-verregnetem grauen Tag bessert sich meine Laune meistens schon von alleine, wenn ich abends nach Hause komme. Heute war allerdings damit zu rechnen, dass sich die betrübte Melancholie des Alltags hartnäckig verteidigen würde. Allerdings war das Trübsal blasen dann doch relativ schnell gegessen, als ich neben einer neuen Ausgabe der Kochen ohne Knochen meine kürzlich getätigte vegan-wonderland Bestellung vorfand! Es war meine dritte Bestellung bei vw und bin bisher sehr zu Frieden mit dem gesamten Bestellprozess inkl. Lieferung, den Produkten und dem tollen Service! Was allerdings passiert, wenn man hungrig bestellt, sehr ihr auf dem Foto. Die Highlights dieser Bestellung:

* Maultaschen (*schmacht*, noch nicht probiert)
* Janoschs Glücks Pop Corn (mei =) )
* Seidentofu zum Backen (noch nie ausprobiert)
* eine Katze.. halt nein... sie kenn ich schon (ich sag ja schon immer, sie hätte modeln können!)

Fazit: hungrig surfen und hungrig einkaufen nehmen sich mitunter nicht viel. *tüdeldü* Endgültiges Fazit: lohnt sich :D - Tapsi steht drauf! (ja ok... ich auch!)

Sonntag, 15. August 2010

Pilze gibts hier... (aka. Steinpilzbratlinge mit Dinkel)

... rief der gute Pippin und wurde von Sam und Merry über den Haufen gerannt.
Etwas Gutes muss man dem verregneten, nicht ganz kalten Wetter ja lassen: Pilze!Ganz so überschwänglich ging es die Tage bei uns im Wald ja nicht zu, aber ein gewisser Pilzwahn hatte uns diese Woche im Griff. Nachdem es eigentlich abends um 19:30 nur zu einem kurzen Spaziergang in den Wald gehen sollte, hatten wir zwar ein Messer eingepackt, aber hatten nicht mal so viel Hoffnung, dass wir ein Körbchen eingepackt hatten... schwerer Fehler, wie sich herausstellte!

Es waren zwar schon einige Sammler vor uns in den Wäldern doch dafür haben wir in der Abenddämmerung eine wirklich gute Beute gemacht. Immer als wir dachten, das war jetzt der letzte gingen wir doch noch ein paar Meter und ab und zu haben wir dann doch noch ein Pilzköpfchen versteckt gefunden. Aus einzelnen Händen voll wurde am Ende eine Bodenbedeckung eines Kleinwagenkofferraums. (Sich über einen nicht vorhandenen Korb zu beschweren wäre Jammern auf hohem Niveau gewesen ;-) ). Bei den Bildern findet ihr ein paar schöne Exemplare und einen kleinen Teil der bereits geputzten Pilze. Hauptsächlich waren es Steinpilze und ein paar Rotkappen.

Manche wurden getrocknet oder als Pilzpfanne gemacht. Neben Pilzpfanne hab ich mir dann Pilzbratlinge mit Dinkel und Kräutersoße gekocht. Das Rezept gibt es natürlich direkt hier. Statt Dinkel funktioniert bestimmt auch Reis oder Hafer! Die Mengen einfach umrechnen, je nachdem, wie viel Pilze ihr zur Verfügung habt:

* 500g frische Steinpilze für die, die Glück haben, handelsübliche Champignons für die Anderen.
* 1 - 2 Zwiebeln
* 200ml Hafer/Sojamilch
* 4 EL NoEgg
* 250 ml Semmelbrösel/Paniermehl (ja: seltsame Mengenangabe)
* Dinkel wie Reis, oder Reis
* Gewürze (Salz, Pfeffer, Muskat, Oregano)
* Öl zum Braten
* Kräutersoße entweder selbst zubereiten oder Tartex feine Kräutersoße verwenden
* Kresse zur Dekoration (gabs bei mir leider noch nicht aus Eigenproduktion)

Zubereitung: Den Dinkel wie auf der Packung beschrieben zum Kochen hinstellen. In der Zwischenzeit die Pilze und die Zwiebeln klein Schneiden. Öl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebeln glasig anbraten, dann die Pilzstückchen dazugeben. Bei mittlerer Hitze weiterbraten lassen und Zeuge werden, wie aus einer gehäuften Schüssel Pilze ein kleines Pilzpfännchen wird. Wenn das Wasser großteils verdunstet ist, die Pfanne vom Herd stellen. In einer Schüssel Hafermilch, NoEgg, Gewürze und Paniermehl und 4 gehäufte Esslöffel vom fertig gekochten Dinkel geben und gut mischen. Anschließen zusammen mit der Zwiebel-Pilzpfanne gut vermischen. Mit Hafermilch bzw. Semmelbröseln so lange experimentieren bis die ganze Masse eine leicht teigige Konsistenz hat. Am Ende wieder Öl in der Pfanne erhitzen. Aus der Pilzmasse flache Bratlinge formen (etwa 1,5 cm hoch) und diese dann von beiden Seiten etwa 3 bis 4 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten, bis sie schön braun sind. Am Ende zusammen mit dem Dinkel und der Kräutersoße, dekoriert mit Kresse verputzen und mjammi sagen.

Fazit: Ohne die Pilzfunde wäre ich nicht auf die Idee gekommen, mal wieder Bratlinge daraus zu machen und freue mich so sehr darüber. Die Bratlinge schmecken sehr gut und sind abgesehen von der Suche und dem Putzen der Pilze im Endeffekt auch schnell zubereitet: schnell & köstlich!

Donnerstag, 12. August 2010

Wie deutsche Verbraucher den Regenwald kahl essen


Rettet den Regenwald e.V. geht seit heute mit einer Protestaktion gegen die Ausweitung der industriellen Tiermast- und Großschlachtereien an den Start.

"In der Gemeinde Groß Miltzow in Mecklenburg-Strelitz sollen jährlich 3,2 Millionen Hähnchen gemästet werden. Aufgrund der Massenproduktion ist das Geflügelfleisch so preiswert wie nie zuvor. Die Verbraucher übersehen gerne, dass die niedrigen Preise mit Tierquälerei, Umweltzerstörung und Konflikten mit der Bevölkerung einhergehen. Für den in groteskem Maße wachsenden Bedarf an Futtermitteln in der Qualmast werden die Urwälder Südamerikas zerstört, die Sojaplantagen weichen müssen. Dabei werden die Menschenrechte der Ureinwohner verletzt. (Start: 12.08.2010) ..."

Hier könnt ihr weiterlesen und euch an der Aktion beteiligen, macht bitte fleißig mit!

Außerdem gibt es noch einen Sendehinweis an dieser Stelle:

"Hunger, Zorn und leere Teller"
Irrtümer und Chancen der Welternährung.
Freitag, 13. August; 20:15, 3 Sat

Ich denke die Sendung könnte interessant werden, vielleicht sind auch für "uns" neue Informationen dabei.

Samstag, 7. August 2010

veganer Süßkram, Volume 2

Es ist mal wieder Zeit für etwas Süßkram - auf gehts in Runde 2 des veganen Süßkrams.

Kartoffel Chips von AlnaturaPikant darfs auch gern sein! Z.B.: mit den Kartoffelchips von Alnatura. Erhältlich in den Sorten Paprika und Meersalz. Die Zutaten sind in beiden Varianten übersichtlich (eigentlich so, wie man es sich wünscht). Kartoffeln und Sonnenblumenöl und dazu eine Parikawürzmischung oder pures Meersalz. Empfehlenswert ist es sich nur einen Teil aus der Tüte zu nehmen und den Rest wegzupacken *tüdeldü*...





Frucht Grizzlies von Vantastic Foods
Die Grizzlies kommen in vier verschiedenen Geschmacksrichtungen daher: Pfirsich, Himbeere, Mandarine und schwarze Johannisbeere.
Die Konsistenz ist für vegane Bärchen gut gelungen, immernoch etwas weich - aber ok! Die Grizzlies enthalten keine künstlichen Farbstoffe, sind gluten- und fettfrei. Ich finde die Grizzlies sehr fruchtig süß. Also wirklich sehr! Daher richtet man mit dem Öffnen der Tüte nicht gleich unweigerlich ein Massensterben an Teddies an.



Swedish Glace Eiscreme!
Leider habe ich in meiner nähren Umgebung keine Bezugsquelle für dieses Eis - nunja, vielleicht ist es auch besser so :-). Angeblich erhältlich in Kaufland, Rewe und tegut - einfach mal umsehen.
Probiert habe ich inzwischen die Sorten fruchtige Himbeere, feine Vanille, edle Schokolade. Ich sage mal so, wer sich an den Geschmack herkömmlichen Vanille- und Schokoeis erinnert, ist sehr nahe an dem Geschmack des SwedishGlace Sojaeis. Der Schmelz passt, es ist cremig und geschmacklich ein Traum. Himbeere ist ebenfalls absolut lecker und hat ein paar Fruchtsorbetstreifen "eingebaut".

Weiteren veganen Süßkram findet ihr hier:
Veganer Süßkram, Volume 4
Veganer Süßkram, Volume 3
Veganer Süßkram, Volume 1

Donnerstag, 5. August 2010

schneller, veganer Blaubeerkuchen, zuckerfrei

In der Bodenseeregion gibt es an jeder Ecke ein "Obststüble". Dort werden frische Produkte aus der Region angeboten. Bei der Heimfahrt waren wir auch kurz noch in so einem Stüble und ich konnte den Blaubeeren nicht widerstehen. Eigentlich hätte ich den ganzen Laden mitnehmen können *mjammi*.
Die Blaubeeren habe ich dann noch am gleichen Tag weiterverarbeitet, zu lecker Kuchen. Hier ein Rezept für einen schnell zubereiteten, einfachen Blaubeerkuchen (einfach ausgedacht).

Zutaten:
* 200g Mehl
* 3 TL Backpulver
* 250g Blaubeeren
* 3 TL flüssiger Süßstoff
* 2 TL Zimt
* prise Salz
* 2 EL Zitronensaft
* etwa 250ml Hafer/Sojamilch
* 2 EL NoEgg (müsste auch ohne gehen)
* Ein paar vegane Schokotropfen oder Walnüsse

Zubereitung, denkbar einfach:
Mehl (ich hatte nur noch 150g und hab dann mit etwas Sojamehl gestreckt, dadurch wurde der Kuchen etwas fest, hat aber nicht weiter gestört), Backpulver, Zimt, Salz und NoEgg vermischen. Den Zitronensaft, den Süßstoff und die Hafermilch unterrühren. Hafermilch nach Gespür hinzugeben bis der Teig eine zäh-cremige Konsistenz hat. Am Ende die Blaubeeren unterheben und je nach Belieben ein paar davon zerdrücken.
Den Teig am Ende in eine eingefettete oder gemehlte Kastenform geben und bei 180° etwa 30-35 Minuten backen. Den noch heißen Kuchen mit Schokotropfen dekorieren. Wenn ihr Walnüsse verwenden möchtet, macht die am Besten vor dem Backen mit in den Teig oder auf den Kuchen, schmeckt besser :-)


Fazit: schnell, lecker, leicht

Montag, 2. August 2010

Grizzlies im Urlaub!

Da bin ich wieder - aus meinem nass-kalt-und-manchmal-sonnigem Urlaub! Schön war es, es gab viel zu sehen und eigentlich könnte ich natürlich noch ein paar Wochen dran hängen!
Allerdings gibt es auch einen Grund, warum ich gern wieder zu Hause bin. Es ist ja nicht so, dass man unterwegs überhaupt nichts veganes Essbares findet. Die Auswahl an Dingen ist allerdings zugegeben schon recht beschränkt und nach 3 mal Pasta Napoli/Arabiatta geht das dann auch nicht mehr so gut. Und so war ich diesbezüglich froh, als ich wieder zu Hause war. Kaum dort angekommen habe ich mich daher erst mal an den Herd gestellt und auch noch gleich einen Kuchen gebacken. War alles recht schnell verputzt!

Ein paar Tipps möchte ich euch für den nächsten Urlaubsausflug mit an die Hand geben


1) Selbstverpflegung ist meistens Pflicht - vorher schon mal planen!
Als Veganer in Standartunterkünften Vollpension zu wählen dürfte fast immer ein großer Rheinfall (haha, Urlaubsbelastung ;-) ) sein. Daher empfehle ich maximal Frühstück zu buchen. (Alles Andere würde für mich auch unabhängig von vegan oder nicht nicht in die Tüte kommen - erinnert zu sehr an All-Inclusive-Pauschalreisen (*schauder*)) . Bevor es losgeht, packt euch einfach einige Dinge ein, die gut haltbar sind und die ihr evtl. auch mit frisch gekauften Zutaten kombinieren könnt. (Reiswaffeln, Brotaufstriche, Nüsse, Sojapuddings, Müsliriegel, etc.). Brot und Brötchen findet man fast überall, ebenso Obst und Gemüse. Daraus lassen sich dann auch abwechslungsreiche "Gerichte" zusammenstellen!

2) wo ist die ganze Deko hin?
Zurück zum Frühstücksbuffet. Da kann man sich mehr auslassen, als man denkt. Schüsseln voll Obst, Müsli mit Saft (im Zweifel fragen, welcher Saft angeboten wird), und Brötchen mit Marmelade machen den Anfang. Doch werft auch einen Blick auf die Dekoration im feindlichen Areal. Tomaten, Weintrauben, Gurken - alles was nicht niet- und nagelfest ist, kann mitgenommen werden. So lässt sich oft auch eine gute Portion zusammenstellen! Wenn das Gestrüpp allerdings im Frischkäse versenkt ist, ist das nicht mehr ganz praktizierbar. Auf jeden Fall die Augen offen halten!

3) kreativ sein!
Damit es nicht zu fad wird, bringt ein bisschen Abwechslung in euer Selbstversorgeressen! Es muss nicht immer die fade Reiswaffel sein oder die trockenen Nüsse. Ein Beispiel für meine neuste Kreation: Grizzlie an Sojapudding auf Reiswaffel (siehe Bild).

Freitag, 23. Juli 2010

Urlaub und Paprika - Ay-ay-ay!

Da bin ich erst frisch in der Bloggerwelt angekommen und werde schon Urlaub davon nehmen! Natürlich nicht nur davon :-)
Am Samstag geht es für eine Woche an den Bodensee (ne - nix Mainau!) und danach kann ich mich nochmal eine ganze Woche bei Schatzi auf die faule Haut legen. Natürlich muss exakt jetzt das Wetter scheiße werden - bin ich schon fast gewohnt. Örks.

In Kreuzlingen gibt es ein veganes Hotel/Restaurant, das hab ich leider zu spät gesehen - wobei das auch nicht so ganz kostengünstig aussieht. Bin gerade noch am recherchieren ob man da auch einfach nur zum Essen vorbeikommen kann, das wäre ja schon mal Etwas!

Ich verspreche hiermit nicht, dass ich mich aus dem Urlaub nicht melden werde - hrhr!
Ich wünsche euch derweil eine schöne Zeit!

Zum Schluss noch eine Kleinigkeit für euch: Ich hab eben noch etwas ziemlich Abgefahrenes entdeckt; Einigen vielleicht bekannt, für mich war es neu:

Shantel - Citizen of Planet Paprika




gut, schlecht, kindisch, freaky, genial? Ich kann mich nicht entscheiden... aye aye aye...

Mittwoch, 21. Juli 2010

apropo Sprosse

Nachdem mein Sprossenzucht-Set ja schon bei mir eingetroffen ist, wollte ich nun eigentlich am Wochenende loslegen. Habe mir die Beschreibung durchgelesen und auch gelesen, dass es nicht zu warm sein sollte. Das und der Grund, dass ich am Samstag für 2 Wochen nicht zu Hause bin lösten nun eine Verschiebung des Projektstarts aus. Verschoben - aber nicht aufgehoben!

Gemüsenudeln, variabel

Ein Gericht, aus der "Not" geboren! Dieser Sommer hat es dem Ernteertrag im Garten ganz schön gezeigt. Nach ewiger Kälte kam die langanhaltende Trockenheit. Das finden die meisten Pflanzen ziemlich doof. Der Salat erinnert eher an Welkkraut, die Erdbeeren waren quasi nicht existent und auch die Zucchinipflanzen zeigen bisher nicht so wirklich, was in ihnen steckt. Wie dem auch sei, ich die Tage also die erste Zucchini"ernte" in der Hand. 8 klitzekleine Zucchini in grün und gelb, eher mitleiderregend als eine potentielle Abendessenportion. Doch auch diese zierlichen Zucchinichen sollten zu einem wohlschmeckenden Essen beitragen. Gefunden hatte ich noch Karotten und Champignons aus dem Glas. Irgendwie eine Kombination, bei der ich zu Kochbeginn eher Bedenken hatte, was das Endprodukt angeht, doch es endete im Guten! Die folgenden Mengenangaben sind nur grobe Richtwerte, es kann mit dem Verhältnis gespielt werden, je nach Lust, Laune und Ressourcen!

Für 2 Portionen braucht es in Etwa:

* 3 mittelgroße Karotten
* 250g Zucchini
* 1/2 - 1 Glas Champignons
* 2 bis 3 Knoblauchzehen
* 1/4 l Reis-, Hafer- oder Sojamilch
* etwas Raps- und Olivenöl
* 1 Gemüsebrühwürfel
* viel Pfeffer, Muskatnuss und etwas Salz
* ein Schuss SojaCuisine
* 200g Nudeln

Die Zubereitung ist denkbar einfach:
Zunächst mal die Zucchini waschen und in feine Streifen schneiden. Die Karotten mit einem Schäler ebenfalls in dünne Streifen "schälen". Etwas Öl in einem Topf erhitzen und zunächst die Karotten im Öl anbraten und nach 1 bis 2 Minuten die Zucchini, Champignons dazugeben. Die Knoblauchzehen pressen und mit zu dem Gemüse in den Topf geben. Das ganze 2 Minuten weiter anbraten lassen (gut rühren, damit es nicht anbrennt). Zum dünsten etwa 1/4 l pflanzliche "Milch" zum Gemüse schütten, den Gemüsebrühwürfel mit in den Topf und mit etwas Salz und viel Pfeffer würzen. Außerdem Muskatnuss dazu reiben. Das Ganze dann etwa 8 bis 10 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit Nudeln wie gewohnt kochen und dann die gewünschte Menge zum Gemüse geben und gut verrühren. Zum Verfeinern dann noch einen Schuss SojaCuisine über die Gemüsenudeln und nochmal verrühren. Bon Appetit!

Fazit: warum eigentlich variabel? Zum Einen lassen sich die Gemüsenudeln warm super als Hauptgericht verwenden. Außerdem habe ich ausprobiert das Ganze abkühlen zu lassen. Auch kalt schmeckt es gut und ist als veganer Nudelsalat für Unterwegs oder als Beilage sehr gut geeignet.