Sonntag, 11. Juli 2010

Beim zweiten Versuch gelungen: Seitanrollen

Nachdem ich bereits vor einiger Zeit meinen ersten Versuch gestartet hatte, etwas Leckeres aus Seitan herzustellen ging es dieses Wochenende an Runde zwei! Beim ersten Versuch wurden die Seitanrollen etwas zäh. Daraufhin habe ich mich diesmal komplett an das Rezept gehalten - und siehe da: manchmal braucht es eben konkrete Mengenangabe! Allerdings hab ich bei der Backzeit etwas Zuschlag gewährt, etwas Korrektur muss erlaubt sein!



Zutaten werden Folgende benötigt:
* 100g Kidneybohnen (gekocht oder aus der Dose)
* 1 TL Gemüsebrühpulver
* 1 EL Olivenöl
* 2 EL Sojasoße
* 2 Knoblauzehen
* 2 EL Hefeflocken
* 1 Msp Chilipulver
* 1 TL Oregano (hier kann man nach Belieben auch Thymian, etc. verwenden)
* 150ml Wasser
* 2 EL passierte Tomaten
* etwas schwarzen Pfeffer
* 200g Glutenmehl

Die Zubereitung läuft folgendermaßen:
Die Kidneybohnen in einer Schüssel zerdrücken. Das geht gut mit einer Gabel. Alle weiteren Zutaten, bis auf das Glutenmehl, ggf. zerkleinern und hinzufügen. Diese Zutaten müssen nun sehr gut gemischt werden bevor das Glutenmehl noch dazugegeben wird. Das Glutenmehl dann untermischen und alles zu einem festen Teig verkneten. Aus der Masse dann Rollen (etwa 3-4 cm r) formen und in Alufolie einwickeln. Diese "Bonbons" dann im Backofen bei 175° backen, lt. Rezept 20-25 Minuten. Ich tendiere eher zu 40 Minuten um vorzubeugen, dass die Rollen "teigig" bleiben. Vor dem verzehren die Rollen am Besten nochmal kurz in der Pfanne anbraten, dadurch werden sie außen schön knusprig! Dazu passt das Übliche: Nudeln, Pommes oder Reis mit verschiedenen Soßen oder Dips. Bei mir gab es diesmal Tortellini mit Pilzsoße dazu und noch einen Salat aus dem Garten.

Fazit: Beim zweiten Anlauf gings gut. Die Konsitenz war in Ordnung und der Geschmack war diesmal auch super! Die Rollen kann man auf gut in Eintöpfe schnippeln oder kalt essen! Und ich denke nach ein paar Anläufen gehts auch richtig schnell.

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