Mittwoch, 21. Juli 2010

Gemüsenudeln, variabel

Ein Gericht, aus der "Not" geboren! Dieser Sommer hat es dem Ernteertrag im Garten ganz schön gezeigt. Nach ewiger Kälte kam die langanhaltende Trockenheit. Das finden die meisten Pflanzen ziemlich doof. Der Salat erinnert eher an Welkkraut, die Erdbeeren waren quasi nicht existent und auch die Zucchinipflanzen zeigen bisher nicht so wirklich, was in ihnen steckt. Wie dem auch sei, ich die Tage also die erste Zucchini"ernte" in der Hand. 8 klitzekleine Zucchini in grün und gelb, eher mitleiderregend als eine potentielle Abendessenportion. Doch auch diese zierlichen Zucchinichen sollten zu einem wohlschmeckenden Essen beitragen. Gefunden hatte ich noch Karotten und Champignons aus dem Glas. Irgendwie eine Kombination, bei der ich zu Kochbeginn eher Bedenken hatte, was das Endprodukt angeht, doch es endete im Guten! Die folgenden Mengenangaben sind nur grobe Richtwerte, es kann mit dem Verhältnis gespielt werden, je nach Lust, Laune und Ressourcen!

Für 2 Portionen braucht es in Etwa:

* 3 mittelgroße Karotten
* 250g Zucchini
* 1/2 - 1 Glas Champignons
* 2 bis 3 Knoblauchzehen
* 1/4 l Reis-, Hafer- oder Sojamilch
* etwas Raps- und Olivenöl
* 1 Gemüsebrühwürfel
* viel Pfeffer, Muskatnuss und etwas Salz
* ein Schuss SojaCuisine
* 200g Nudeln

Die Zubereitung ist denkbar einfach:
Zunächst mal die Zucchini waschen und in feine Streifen schneiden. Die Karotten mit einem Schäler ebenfalls in dünne Streifen "schälen". Etwas Öl in einem Topf erhitzen und zunächst die Karotten im Öl anbraten und nach 1 bis 2 Minuten die Zucchini, Champignons dazugeben. Die Knoblauchzehen pressen und mit zu dem Gemüse in den Topf geben. Das ganze 2 Minuten weiter anbraten lassen (gut rühren, damit es nicht anbrennt). Zum dünsten etwa 1/4 l pflanzliche "Milch" zum Gemüse schütten, den Gemüsebrühwürfel mit in den Topf und mit etwas Salz und viel Pfeffer würzen. Außerdem Muskatnuss dazu reiben. Das Ganze dann etwa 8 bis 10 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit Nudeln wie gewohnt kochen und dann die gewünschte Menge zum Gemüse geben und gut verrühren. Zum Verfeinern dann noch einen Schuss SojaCuisine über die Gemüsenudeln und nochmal verrühren. Bon Appetit!

Fazit: warum eigentlich variabel? Zum Einen lassen sich die Gemüsenudeln warm super als Hauptgericht verwenden. Außerdem habe ich ausprobiert das Ganze abkühlen zu lassen. Auch kalt schmeckt es gut und ist als veganer Nudelsalat für Unterwegs oder als Beilage sehr gut geeignet.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen