Montag, 2. August 2010

Grizzlies im Urlaub!

Da bin ich wieder - aus meinem nass-kalt-und-manchmal-sonnigem Urlaub! Schön war es, es gab viel zu sehen und eigentlich könnte ich natürlich noch ein paar Wochen dran hängen!
Allerdings gibt es auch einen Grund, warum ich gern wieder zu Hause bin. Es ist ja nicht so, dass man unterwegs überhaupt nichts veganes Essbares findet. Die Auswahl an Dingen ist allerdings zugegeben schon recht beschränkt und nach 3 mal Pasta Napoli/Arabiatta geht das dann auch nicht mehr so gut. Und so war ich diesbezüglich froh, als ich wieder zu Hause war. Kaum dort angekommen habe ich mich daher erst mal an den Herd gestellt und auch noch gleich einen Kuchen gebacken. War alles recht schnell verputzt!

Ein paar Tipps möchte ich euch für den nächsten Urlaubsausflug mit an die Hand geben


1) Selbstverpflegung ist meistens Pflicht - vorher schon mal planen!
Als Veganer in Standartunterkünften Vollpension zu wählen dürfte fast immer ein großer Rheinfall (haha, Urlaubsbelastung ;-) ) sein. Daher empfehle ich maximal Frühstück zu buchen. (Alles Andere würde für mich auch unabhängig von vegan oder nicht nicht in die Tüte kommen - erinnert zu sehr an All-Inclusive-Pauschalreisen (*schauder*)) . Bevor es losgeht, packt euch einfach einige Dinge ein, die gut haltbar sind und die ihr evtl. auch mit frisch gekauften Zutaten kombinieren könnt. (Reiswaffeln, Brotaufstriche, Nüsse, Sojapuddings, Müsliriegel, etc.). Brot und Brötchen findet man fast überall, ebenso Obst und Gemüse. Daraus lassen sich dann auch abwechslungsreiche "Gerichte" zusammenstellen!

2) wo ist die ganze Deko hin?
Zurück zum Frühstücksbuffet. Da kann man sich mehr auslassen, als man denkt. Schüsseln voll Obst, Müsli mit Saft (im Zweifel fragen, welcher Saft angeboten wird), und Brötchen mit Marmelade machen den Anfang. Doch werft auch einen Blick auf die Dekoration im feindlichen Areal. Tomaten, Weintrauben, Gurken - alles was nicht niet- und nagelfest ist, kann mitgenommen werden. So lässt sich oft auch eine gute Portion zusammenstellen! Wenn das Gestrüpp allerdings im Frischkäse versenkt ist, ist das nicht mehr ganz praktizierbar. Auf jeden Fall die Augen offen halten!

3) kreativ sein!
Damit es nicht zu fad wird, bringt ein bisschen Abwechslung in euer Selbstversorgeressen! Es muss nicht immer die fade Reiswaffel sein oder die trockenen Nüsse. Ein Beispiel für meine neuste Kreation: Grizzlie an Sojapudding auf Reiswaffel (siehe Bild).

Kommentare:

  1. Was für eine geniala Kreation!
    Sehr lecker und auf jeden Fall weiterzuempfehlen!

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  2. wenn man sich ne Soja-/Reismilch mitnimmt kann man am Frühstücksbuffet auch Müsli essen - außer wenn es schokomüsli ist, da ist oft vollmilchschoki drin; oder manchmal ist auch honig drin, aber ich persönlich find honig nicht so schlimm. manchmal gibts sogar pflanzlichen aufstrich.
    ansonsten haste wohl recht mitm selbstversorgerprinzip - find ich eh viel cooler, sonst muss man immer zu den mahlzeiten im hotel sein, weil man hat ja dafür bezahlt...

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  3. Ich finde das mit der Deko aus dem feindlichen Areal ´ne gute Idee, da gibt es meistens mehr Obst als bei der Salattheke. Musste aber gucken dass das Zeugs nicht schon auf den Schnitzeln oder so lag...
    LG...

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