Montag, 25. Oktober 2010

vegane Pizza mit Herbstgemüse und Hefeschmelz

Zeit wurde es Mal wieder, dass Pizza auf den Tisch kommt! Und es kam alles drauf, was nicht niet und nagelfest war! Auch mein inzwischen heißgeliebter Hefeschmelz durfte nicht fehlen. Für die vegane Pizza braucht ihr folgende Zutaten:


Teig
* 200g Dinkelvollkornmehl
* 200g Weizenvollkornmehl
* 1 Packerl Trockenhefe
* Prise Salz
* 1/2 TL Zucker
* 250 ml Flüssigkeit (Wasser oder Pflanzenmilch)

Belag
* 1 mittelgroße Zucchini
* 1 Zwiebel
* 200g Pilze (z.B. Steinpilze >:P )
* 2 Karotten
* 200g TK Spinat
* 2 Tomaten
* 1/2 Dose Mais
* 1 Dose Pizzatomaten
* Tofustreifen & Nudeln nach Belieben
* frisches Basilikum
* Salz, Pfeffer, (getrocknete) Gewürze (Majoran, Thymian, Basilikum, etc. )

Hefeschmelz
*
300 ml Pflanzenmilch
* 10 EL Hefeflocken
* 4 vegane EL Margarine
* 6 EL Mehl
* 1 - 2 TL Senf
* Salz
* Muskat, getrocknete Kräuter

Verknetet zunächst alle Zutaten für den Pizzateig, lasst euch am Besten von einer Küchenmaschine behilflich sein. Der Teig sollte so "trocken" sein, dass er nicht bei der erst besten Gelegenheit an den Fingern kleben bleibt. Stellt den Teig dann an einen warmen Ort zum Gehen.
In der Zwischenzeit geht es an den Belag. Schippselt die Zucchini, Karotten, Zwiebeln und Pilze in kleine Stücke und erhitzt Öl in einer großen Pfanne. Lasst zunächst die Zwiebeln im heißen Fett glasig werden und gebt anschließend Zucchini und Karotten dazu und lasst dies bei mittlerer Hitze 5 Minuten vor sich hinschmoren. Dann kommen die Pilze in die Pfanne, die erst mal Wasser ziehen und sich dann in den nächsten Minuten minifizieren. Jetzt gebt noch den Spinat mit in die Pfanne, so wie den Mais und die Pizzatomaten. Sobald alles heiß ist, würzt ordentlich mit Salz, Pfeffer und Kräutern. Gebt am Ende das gehackte, frische Basilikum mit in die Pfanne und legt zum Abschluss die Tomaten, in Scheiben geschnitten, auf die Gemüsemasse. Die Pfanne
könnt ihr jetzt von der Platte nehmen und abstellen.
Weiter geht es auf dieser heißen Ofenplatte (Man kann es natürlich parallel machen, aber der Teig braucht ja auch seine Zeit zum Gehen) mit dem Hefeschmelz. Zerlasst zunächst die Margarine in der Pfanne und gebt das Mehl hinzu und verrührt Das gut. Dann die Flüssigkeit, Hefeflocken, Senf und Salz dazu und alles gut mit einen Schneebesen verrühren. Alles zusammen aufkochen lassen. Sollte es zu fest oder flüssig geworden sein, je nachdem etwas Wasser oder Mehl/Hefeflocken dazugeben bis eine cremige Masse entsteht.
Jetzt sollte auch der Pizzateig so weit sein, dass er sich um etwa ein Drittel vergrößert hat. Heizt den Ofen auf 180° vor und rollt oder drück den Teig auf einem Blech aus. Auf den Teig kommt jetzt die Gemüsepfanne. Verteilt alles gleichmäßig und belegt die Pizza evtl. noch mit Tofustreifen oder Nudeln. Wenn alles verteilt ist kommt oben drauf noch gleichmäßig der Hefeschmelz. Und dann ab damit in den Ofen für etwa 25 Minuten.

Fazit:
Nachdem ich mehrere gescheiterte Versuche mit veganem Käse hinter mir habe hab ich bei dieser Pizza in einer Ecke mit veganem Käse experimentiert und wundersamerweise schmeckt dieser auch nicht ganz so schlimm (annähernd lecker, sogar) wie die Sorten, die ich bisher sonst probiert hatte. Ansonsten: Wo ist die Pizza hin? Mehr davon!

Sonntag, 24. Oktober 2010

Huch, ein Blogaward - unverhofft kommt gerne!

Ich habe doch tatsächlich einen Blogaward erhalten. Vielen Dank an Birdie mit ihrem Foot and Fotos Blog, ich freue mich sehr ♥!

Die damit verbundenen Regeln lauten:

1. Akzeptiere den Award, indem du den Namen / Blog auf deinem Blog postest, von dem du ihn bekommen hast.
2. Verschenke den Award an 15 andere Blogs, die du kürzlich entdeckt hast und hinterlasse dort einen Kommentar.



Da ich selbst noch nicht so lange dabei bin, gilt bei mir ja nun Alles noch als neu entdeckt.
Daher möchte ich den Award an folgende Blogs weiterverschenken:

# Lil mit Anderwelten - sehr erfrischend!
# bioblog-weissig - schon am Morgen gibt es schöne Fotos und Weisheiten!
# schnurtz mit Gemüse Massaker - Produktinfos und vegane Rezepte von süß bis deftig!
# maybe tomorrow... - schon allein wegen der Sockenkatzen
# Faerynia mit Faerynia's Fairyworld - die Themenmischung machts!
# ANGEL for ANIMALS mit dem Tierschutzblog - danke für die ständigen Hinweise auf Petitionen & Co!
# mamavegana mit ihrere Veganen Versuchsküche - danke für das Vichteln :-)
# MELLIFEE mit The Things I Love... - schöööööööön ♥
# Mausflaus mit vollvegan - umgreifende Themen - die Metzger sind aber echt eklig! >.< # Kuku mit Kühe sind zum Kuscheln da! - mjammi!!!!
# Laubfresser - viele Rezepte und Infos zu veganen Produkten!
# veganfairy mit The vegan way of life - Lecker Rezepte!
# C mit Totally Veg! - hat wohl auch öfter Zeitmangel, sehr sympatisch :D

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Kleine Freuden des Alltags inklusive Schokocremétortlets

Endlich ist er da! Darf ich vorstellen: Er ist klein, kastenförmig, tofig und plüschig und nennen werde ich ihn TurboTofu. Letzte Woche habe ich den Plüschtofu beim stöbern im Internet entdeckt und innerhalb von maximal 13 Sekunden war die Kaufentscheidung inklusive der Kaufabwicklung abgeschlossen. Bis er bei mir eintraf verging leider eine ganz Woche des Wartens. Hmpf. TurboTofu darf nun gleich Mal für mein neues Usericon Modell stehen. Wohnen darf er auf meinem Schreibtisch, muss aber dafür arbeiten und mein Telefon tragen.


In der Zeit des Wartens auf TurboTofu lag ein Wochenende. Ohne größere Ambitionen, einen Kuchen, Torte oder Ähnliches zu backen, plagte mich eine zunächst unterschwellige, schlimmer werdende Schokokekskuchentortesüßkramlust. Jedenfalls musste irgendwie schnell eine kleine Leckerei herbei. Zum Glück hatte ich fertige Tartletböden auf Lager, die ich mir schon vor einiger Zeit gekauft hatte und damals eigentlich als Obstgrundlage verwenden wollte.
Und so kam ich auch endlich zu der Gelegenheit mit aufschlagbarer Sojasahne zu experimentieren! Die relativ feste Konsistenz der Sojasahne hat mich zunächst etwas irritiert, tat der ganzen Sache aber keinen Abbruch und die Sahne wurde schön locker.

Für 5 der Schokocremetörtchen braucht ihr folgende Zutaten:
* 5 kleine Tartletböden
* 1/2 Packung Soyatoo Schlagcremé
* 100g Zartbitterschokolade
* Puderzucker und Schokokram zum Dekorieren (Schokotierchen, Streusel, Tröpfchen)

Die Zubereitung geht absolut fix:
Sojasahne wie auch der Packung beschrieben, ca. 2 Minuten mit dem Handrührgerät aufschlagen und die Schokolade langsam in einem Töpfchen oder Wasserbad zum Schmelzen bringen. Beides untereinander heben und schon ist die Schokocremé fertig.
Nun nur noch ab damit auf die Tartlettböden, mit Puderzucker bestreuen und dann nach Herzenslust mit sonstigem Schokokram dekorieren. Fertig ist das Turbotörtchen! Ich sag ja, geht schnell!

Hinweis: Aufgeschlagene Sojasahne außerhalb der Reichweite von Katzen aufstellen.

Dienstag, 12. Oktober 2010

Lecker Lecker: vegane Nussecken

Seit ich meine Ernährung veganisiert habe bin ich für meine Verhältnisse in einen reinsten Backrausch verfallen. Das Erste, was ich seit Beginn an backen wollten waren Nussecken. Irgendwie kamen dann ständig andere Leckereien dazwischen. Am Wochenende habe ich es nun aber angepackt. Ich habe mich mal wieder durch einige Rezepte gewühlt und dann nach bestem Wissen und Gewissen folgende Zutaten zusammenkombiniert:


Für den Mürbteigboden:
* 300g Mehl
* 100g Zucker
* 2 NoEggs oder 1 - 2 EL Sojamehl
* 130g Margarine
* 1 1/2 TL Backpulver
dazwischen kommt:
* 8 großzügige EL Kirschmarmelade
für die Nussdecke:
* 200g Margarine
* 200g Zucker
* 2 Packerl Vanillezucker
* 50ml Wasser
* 200g gehackte Haselnüsse
* 200g gemahlene Haselnüsse
und für die Ecken:
* etwa 150g Zartbitterschoki und ggf. etwas Hafermilch- oder Sahne.

Um diese Zutaten zu Geilomat-Nussecken zu verwandeln solltet ihr in Etwa so vorgehen:

Zunächst die Zutaten für den Boden gleichmäßig zu einem Teig kneten (könnte relativ bröselig sein, das ist ab ok!), auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen und gleichmäßig fest drücken. Darauf verteilt ihr die Marmelade.
Jetzt am Besten schon den Ofen vorheizen auf etwa 180°.
Zerlasst die Margarine dann langsam in einem Topf und gebt dann Zucker, Vanillezucker und das Wasser dazu. Die Masse müsst ihr aufkochen und leicht vor sich hin köcheln lassen bis alles vollständig karamellisiert ist (darf ruhig ein paar Minuten dauern). Wenn ihr eine homogene Karamellmasse habt, nehmt ihr den Topf von der heißen Platte und gebt die gemahlenen und gehackten Nüsse mit in den Topf und verrührt Alles zu einer gleichmäßigen Nuss-Karamellmasse. Verteilt diese Pampe Masse jetzt auf dem Marmeladenboden und backt das Ganze dann (bei 180°) 25 bis 30 Minuten. Sobald die Nussplatte am Rand anfängt sehr dunkel zu werden könnt ihr sie aus dem Ofen holen. Lasst sie kurz abkühlen und schneidet sie zu Dreiecken gewünschter Größe (im Optimalfall müsst ihr das Messer nur einmal ansetzen >:) ).
Die solltet ihr dann erst mal in Ruhe völlig erkalten lassen. So werden sie etwas fester und zerfallen nicht so leicht, wenn ihr die Ecken der Ecken in langsam geschmolzene Zartbitterschokolade taucht. Sollte die zerlassene Schokolade eine zu zähe Konsitenz haben, könnt ihr etwas Hafermilch oder Hafersahne dazurühren.
Jetzt noch der schwerste Teil: wartet, bis die Schoki fest ist! Na gut... Ränder und Bruckstücke dürfen schon weggemampft werden!

Fazit: Mmmmhhhhhhhhhhmmmm... für meine ersten Nussecken nicht verkehrt. Und ich glaub nach ein, zweimal Backen geht es auch echt fix... ...Zuckerschock? Pah, nach 2 Stück härtet man ab! >:)

Dienstag, 5. Oktober 2010

veganer Süßkram, Volume 3

Und nun zu etwas völlig Anderem: leckere vegane Süßigkeiten und Knabbereien, um auch die strapaziertesten Nerven aufzuheitern!


Choco Cross Kiss von Vegan Bakery
Raschel... Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Raschel... Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Raschel... Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Raschel... Nom Nom Nom Nom Raschel... Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Raschel... Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Raschel... Nom Nom Nom Nom Nom Nom Nom Raschel... oh.
Zum Glück habe ich bereits ein Foto :-). Auch mit weißer Schokolade erhältlich.
P.S.: Vorsicht, Suchtgefahr!


Pringles
Wenn es mal wieder etwas Herzhaftes sein darf, gibt es diesmal Etwas aus dem Supermarkt nebenan. Der Prignles Hersteller deklariert die einzelnen Sorten sehr vorbildlich mit Häckchen, jeweils für vegetarisch und vegan. Das erweckt den Anschein, dass es nicht ganz unmöglich ist, es Veganern einfach zu machen! Es wäre toll, wenn sich weitere Hersteller hieran ein Beispiel nehmen würden.
Auf der Herstellerseite sind folgende Sorten als vegan deklariert: Original, Texas BBQ Sauce Flavour, Paprika, Curry, Smokin' Bacon Flavour, Light Original, Dippers Original.
Danke an Mausflaus für den Hinweis im letzten Süßkrampost!






Chicza Kaugummis
Zugegeben: Liebe auf den ersten Kaugummi war es nicht. Aber spätestens nach dem Dritten war ich vollends begeistert. Die Konsitenz ist zunächst etwas ungewohnt, da der Kaugummi bei den ersten Bissen relativ "bröselig" ist. Das gibt sich aber schnell und der Geschmack und die Bioqualität und der faire Handel entschädigen dafür.
Einziges Manko für Langkauer: der Geschmack hält nicht sehr lange. Mein Favorit ist die Geschmacksrichtung "Mint", außerdem sind die Sorten "Spearmint" und "Limone" erhältlich.

Weiteren veganen Süßkram findet ihr hier:

Veganer Süßkram, Volume 4

Veganer Süßkram, Volume 2
Veganer Süßkram, Volume 1