Samstag, 27. November 2010

veganer Weihnachtsstollen in mini

Da habe ich doch tatsächlich meinen Backtag einen Tag nach Vorne verlegt. Und es hat seltsamerweise trotzdem funktioniert. Gebacken habe ich veganen Stollen mit einem etwas abgewandelten Rezept meines Papas (Danke ).




Für einen veganen Weihnachtsstollen braucht ihr folgende Zutaten:

* 100g Rosinen
* 50g Orangeat
* 50g Zitronat
* 1 Schnapsglas Rum
* 500g Mehl
* 100g gemahlene Walnüsse
* 1 Packerl Trockenhefe
* 180 ml warme Pflanzenmilch
* 3 NoEggs oder 3 EL Sojamehl mit Wasser
* 125g geschmolzene Margarine
* 60g Zucker
* 1Tl Salz
* etwas frischen Zitronensaft
* Lebkuchengewürz
* optional 200g Marzipanrohmasse

Um einen Stollen daraus zu machen solltet ihr in Etwa so vorgehen:

Gebt zunächst den Rum zu Rosinen, Zitronat und Orangeat und vermischt die Zutaten. Die stellt ihr zum durchziehen beiseite (könnt ihr auch schon am Vorabend machen).
Alle restlichen Zutaten lasst ihr von einem Gerät mit Knethaken verkneten und gebt am Ende die RosinenZitronatOrangeatRummischung dazu. Das Ganze verknetet gut und gebt ggf. so viel Mehl dazu, dass der Teig nicht mehr fies am Schüsselrand oder den Fingern klebt. Den Teig lasst ihr jetzt in Ruhe etwa 45 Minuten an einem warmen Ort gehen.

Ob ihr den Stollen dann als Laib auf dem Blech backt, oder in in eine Form gebt ist euch überlassen. Ich habe eine kleine Kastenform und Minibackformen verwendet. Ansonsten gebt den Teig komplett auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Blech. Ihr könnt zwischen zwei Schichten Teig in die Mitte des/der Stollen flach gerolltes Marzipan legen.
Wenn der Teig auf dem Blech oder in der Form ist lasst ihr ihn nochmal 30 Minuten ruhen bevor ihr ihn in den vorgeheizten Backofen schiebt.
Bei kleinen Formen solltet ihr die Backzeit je nach Form verkürzen. Basisbackzeit ist etwa 40 Minuten für einen großen Stollen bei etwa 200°.

Fazit: ihr könnt auch die doppelte Menge machen, da sich die Stollen wirklich lange halten, sie werden auch nach einigen Tage leckerer.

Sonntag, 21. November 2010

vegane Linzer Torte mit Elch

Endlich fand ich mal wieder Zeit und Laune zum Backen. Linzer Torte sollte es werden - und da ich kariert auf Kuchen nicht mag, kamen Elche darauf. Eine viel Bessere Entscheidung würde ich sagen.






Für eine vegane Linzer Torte sollten folgene Zutaten her:

* 250g gemahlene Walnüsse
* 3EL gehackte Nüsse
* 300g Mehl
* 100g Zucker
* 1 EL Agavendicksaftsirup
* 1 NoEgg oder 1 EL Sojamehl
* 250g Margarine
* 4 EL Rum
* 2 EL Kakao
* 1 TL Zimt,
* Nelken oder Lebkuchengewürz
* Prise Salz
* 250g Johannisbeergelee
* 2 El Sojamilch


Und es folgt die Gebrauchsanweisung:

Vermischt zunächst alle trockenen Zutaten grob und gebt dann den Sirup, den Eiersatz sowie den Rum und die Margarine in kleinen Stücken dazu. Das Ganze lasst ihr von der Küchenmaschine zu einem einheitlichen Teig kneten, den ihr dann erst mal in den Kühlschrank verfrachtet.
Lasst den Teig gut durchkühlen, das darf auch gern die Nacht über dauern.
Nehmt dann etwa 3/4 des Teiges und bringt ihn irgendwie dazu, flach in einer ausgefetteten Springform zu liegen. Die Ränder können etwas nach oben stehen. Entweder ihr rollt den Teig dazu zwischen 2 Klarsichtfolien aus oder ihr drückt den Teig gleichmäßig mit den Fingern flach. Am saubersten und unkompliziertesten wäre Telekinese, aber ich kann ja nicht davon ausgehen, dass deren alle Leser mächtig sind.
Rührt dann das Johannisbergelee glatt und verteilt es gleichmäßig auf dem Kuchenboden. Den Ofen könnt ihr inzwischen auf 170° vorheizen.
Wenn ihr denkt ihr habt die fieseste Arbeit hinter euch, nehmt den Rest des Teiges und rollt diesen wieder flach aus um die Elche ausstechen und auf dem Kuchen (der Torte - wie auch immer) verteilen zu können. Nehmt hierzu wieder Klarsichtfolie zur Hilfe. Hier ist es am ratsamsten, dass der Teig wirklich kalt ist - sonst klebt er noch gemeiner. So nun habt ihr es geschafft. Tröpfelt noch etwas Sojamilch auf die Elche und schiebt den Kuchen dann in den Ofen um die Elche dort 35 - 40 Minuten saunieren zu lassen.

Falls ihr keine Elchförmchen habt - es funktionieren natürlich auch Dinosaurierförmchen!

Fazit: Ich hatte noch Teig übrig und es gab noch einen Linzer-Stern dazu - wesentlich weniger Arbeit. Tatsache. Lohnen tut sich natürlich trotzdem auch der komplette Kuchen mit Elch- mjammi!

Mittwoch, 17. November 2010

Vollkornagliatelle mit Spinat-Tofusauce

Nudeln gehen immer - wenn ich ein Motto haben sollte, dann sei es dieses! Es müssen nicht immer komplizierte Gerichte mit exotischen Zutaten sein um ein leckeres Essen zu zaubern. Diesmal soll es flott gehen und einkaufen muss evtl. auch nicht extra sein- daher: Nudeln mit Spinat-Tofusauce.







Für 2 Personen mit voll viel Hunger braucht ihr folgende Zutaten:

* 350g Vollkornagliatelle oder andere Nudeln
* Rapsöl zum Anbraten
* 1 Zwiebel
* ~ 150g Räuchertofu
* 1/4 l Pflanzensahne - und milch in beliebigem Verhältnis
* etwa 300g Tiefkühlspinat

Das Zubereiten geht schnell und wie "üblich":

Für die Soße lasst ihr die klein geschnittene Zwiebel zunächst in einer Pfanne mit heißem Öl glasig andünsten und gebt dann den gewürfelten Tofu dazu. Den könnt ihr einige Zeit braten lassen. Gebt dann den Spinat dazu und lasst ihn auftauen. Gebt am Ende das Sahne-Milch-Gemisch dazu und lasst alles nochmal kurz aufköcheln. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Petersilie und evtl. Zitronensaft. Verfeinern könnt ihr das Ganze mit ein paar kleinen Stücken veganem Käse, den ihr in der Pfanne miterhitzt.

Fazit: Manchmal muss es eben schnell und einfach sein - deswegen war es nicht weniger lecker :)

Dienstag, 9. November 2010

Lebkuchenmannkekse und Zubehör

Vor Kurzem habe ich mir Lebkuchenmannausstechförmchen gekauft, da mir ständig vorschwebte, eben solche Männchen zu backen. Nun konnte ich mich nicht entscheiden, ob ich Lebkuchen oder Hefeteigmännchen machen sollte. Schlussendlich hab ich mich für lebkuchige Kekse entschieden. Im Nachhinein eine sehr gute Entscheidung! Was nicht heißt, dass nicht Lebkuchenmänner und Hefeteigmänner folgen werden! Und die bekommen dann auch Zuckerstangen *funkel*.

Jedenfalls braucht ihr für ein gutes Blech der veganen Lebkuchenmänner folgende Zutaten:

* 300 g Mehl
* 200g Marzipan
* 150g weiche Margarine
* 2 NoEggs oder 2 EL Sojamehl
* 1/2 Vanilleschote
* 3EL gehackte Mandeln
* 2 EL Lebkuchengewürz
* Puderzucker, Schokolade, Drops, Streudeko etc. zum Dekorieren

Die Zubereitung ist sehr überschaubar:

Zerdrückt das Marzipan mit der Gabel und gebt dann einfache alle Zutaten zusammen in eine Schüssel und verknetet alles lange und gut zu einem homogenen Teigklops, den ihr für eine Stunde im Kühlschrank kalt stellt.
Während des nächsten Schrittes könnt ihr schon den Ofen auf 180° vorheizen lassen. Nehmt den Keksteig und rollt ihn gut einen halben cm dick aus und stecht mit Keksförmchen die Männchen aus (man munkelt, es solle auch mit anderen Formen als Männchen klappen). Die legt ihr auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Den restlichen Teig wieder zu einem Klumpen formen, Figuren ausstechen usw. Ihr kennt das ja mit Sicherheit!
Die Guten verschwinden anschließend für 10 Minuten in der vorgeheizten Sauna.
Lasst die Lebkuchenkeksmänner anschließend vor dem Dekorieren gut abkühlen, warm sind sie relativ zerbrechlich.

Bei der Dekoration sind natürlich wenig Grenzen gesetzt. Ich habe helle und dunkle Schokolade geschmolzen und die Kekse damit bemalt und anschließend mit Zuckerkuss, veganen Drops und Streusternchen verziert. Schaut einfach, was eure Küche oder euer Supermark so hergibt!

Fazit: Warum mag eigentlich keiner backen, aber Männchen anmalen ist dann ganz toll :-) ?
Lasst die Männchen ruhig ein paar Tage ruhen, sie werden dadurch nicht unleckerer! Hmmmmm, jetzt noch einen Glühwein, bitte!