Sonntag, 19. Dezember 2010

vegane Lebkuchen in fröhlich

Falls ihr noch auf die Schnelle etwas Weihnachtsgebäck braucht, kann ich diese veganen Lebkuchen nur empfehlen. Der Aufwand hält sich in Grenzen und etwas wirklich Leckeres dabei heraus.



Für etwa 18 Lebkuchen (je nach Oblatengröße) braucht ihr Folgendes:

* Oblaten
* 200g Zucker
* 200g gemahlene Mandeln
* 50g gehackte Haselnüsse
* 50g Kokosflocken
* 50g Zitronat
* 50g Orangeat
* 2 Eiersatz (NoEgg oder direkt aus Stärkemehl)
* 1EL Agavendicksaft
* 2 EL Wasser
* 1TL Zitronensaft
* Lebkuchengewürz
* gehobelte Nüsse, Schokolade, vegane Drops etc. für die Dekoration.

Die Zubereitung ist wirklich einfach:
Das Zitronat und Orangeat müssen zusammen kurz in den Mixer und fein püriert werden, ihr könnt hier 2 El Wasser dazugeben. Anschließend den Einersatz anrühren und dann mit dem ZitronatOrangeatgemisch zu den restlichen Zutaten geben und alles gut verrühren und verkneten. Die Lebkuchenmasse müsst ihr nun auf die Oblaten verteilen. Am Besten geht es mit den Händen und etwas kaltem Wasser. Der Lebkuchenteig sollte etwa 1cm hoch sein. In den Ofen kommen die Lebkuchen bei 150° für 25 Minuten.
Bei der Lebkuchendekoration könnt ja nun natürlich selbst kreativ sein - Ob sie pur bleiben, ihr etwas Zuckerguss drauf macht oder ihnen gleich eine dicke Schokohaube verpasst. Wenn ihr die Muse habt, macht am Besten verschiedene Sorten, dann ist für Jeden etwas dabei.

Dienstag, 14. Dezember 2010

Offtopic - aber schon wieder nussig: Nussmännchen selbst gemacht

Heute gibt es ausnahmsweise Mal nichts zum Essen. Nunja, nicht direkt zumindest.... also es wäre zumindest schade Darum. Falls ihr noch nach einer kleinen Geschenkidee oder Aufmerksamkeit sucht und ihr noch ein bisschen Zeit entbehren könnt, wäre es vielleicht Etwas für euch, eine Hand voll Nussmännchen zu basteln.
Pro Nussmännchen braucht ihr:
* 2 Haselnüsse
* je etwa einen dicken Pfeifenputzerdraht
* außerdem eine Heißklebepistole und Farben zum bemalen (Wasserfarbkasten reicht völlig aus)

Zubereitet... ähm... soll heißen gebastelt werden die Männchen so:

Bemalt zunächst die Köpfe. Im ersten Schritt zwei weiße Punkte für die Augen. Darauf kleine Schwarze Punkte für die Pupillen. Außerdem schwarz: die Augenbrauen und die Schnurrhaare. Rot könnt ihr einen kleinen Mund auf die untere Nusshälfte unter die Schnurrhaare malen, ist leider auf dem Bild nicht zu erkennen. Lasst die Farbe dann gut antrocknen.

Aus Pfeifenputzerdraht benötigt jedes Nussmännchen zwei kurze Stücke (je knapp 1cm lang) für die Kopfohrbrauenwascheln, ein Stück (etwa 8 cm lang für die Arme) und ein Stück (etwa 15 cm lang) für die Beine und den Schwanz. Schneidet die Stücke zunächst eher großzügig, stutzen könnt ihr immer noch. Das lange Stück knickt ihr in der Mitte vorsichtig, so dass es doppelt liegt. Davon wiederum knickt den Draht an der offenen Stelle etwa nach 3cm um 90° ein. Das Armteil knickt ihr vorsichtig in der Mitte zusammen. Nun wird das Männchen zusammengesetzt. Die Kopfnuss klebt ihr zunächst auf eine unbemalte Nuss und klebt von hinten das Armteil ein. Das ganze klebt ihr dann noch vorsichtig auf das Schwanz-Fußteil. Am Besten am "Hintern" ankleben. Den Schwanz könnt ihr noch etwas umknicken. Schaut einfach auf das Foto, dann versteht ihr, was ich mit den letzten Zeilen sagen wollte ;-). Die Ohrwascheln klebt ihr als letzten Schritt auf.

Und schon steht es vor euch, euer eigenes Nussi. Vielleicht müsst ihr die Arme, Beine oder Ohren noch vorsichtig etwas stutzen.

Viel Freude damit!

P.S.: Nussis lieeeben Walnüsse, Mandeln und Tannenzweige! Außerdem sind nur manche Einzelgänger gern alleine :-)

Sonntag, 12. Dezember 2010

Sarkasmus zum Montag - Lecker Pfützendreck!

Dirk erklärt uns hier warum er Veganer ist und wieso das Ganze natürlich besser ist. Beim ersten Anschauen des Videos war ich in einer Stimmung in der ich geheult hatte vor Lachen. Nur insgesamt ist es natürlich sehr ernüchtern, da es die Realität dessen widerspiegelt, was leider noch in sehr vielen Köpfen zu diesem Thema vor geht.

Sehr nüchtern werden auch mit den restlichen Videos/Soundproduktionen auf THINK BABY, THINK! einige direkte, zusammenfassende Einstiegspunkte und Denkanstöße zu dem heutigen, falschen Umgang mit Tieren dargestellt. Hinter diesen sorgfältig erstellten Filmsequenzen steht http://www.soylent-network.com/, ein Informationsportal über die dringende Notwendigkeit eines Umdenkens und Andershandeln gegenüber Tieren.

Freitag, 10. Dezember 2010

Vegane Zimtsterne im Himmel mit Publikum

Wenn es so weiter geht sollte ich gemahlene Nüsse wohl beim Großhandel einkaufen. Diesmal brauchte ich sie für vegane Zimtsterne. Ich hatte vorher einige Schauergeschichten bezüglich des Backens von Zimtsternen gehört. Erstens haben sie sich aber nicht bewahrheitet und zum Zweiten wurden die veganen Zimtsterne auch echt sehr lecker. Hier das Rezept dafür:


* 200g Puderzucker
* 2 EL Zimt
* 8 EL Wasser
* 1 EL Zitronensaft
* 200g gemahlene Haselnüsse
* 150g gemahlene Mandeln
* 1EL abgeriebene Orangenschale

* Puderzucker, Wasser, Zimt für die Gusshaube

Für den Zimtsternteig vermengt ihr einfach alle Zutaten und knetet alles gut zu einem Teigklops. Aus dem stecht ihr dann die Sterne & Co aus. Etwas Mehl zum bestäuben hilft ungemein. Die Zimtsterne kommen dann bei 250° für 5 Minuten in den Backofen. Holt sie heraus, bevor sie zu dunkel werden. Die hohe Hitze und kurze Backzeit bewirkt, dass die Kekse oben knusprig werden und innen noch schön saftig sind!

Mischt aus den Gusszutaten einen wirklich zähen Guss. Ihr könnt etwas NoEgg dazu geben und ihn damit etwas aufschlagen. Verteilt den Guss nun gleichmäßig auf den Zimtsternen. Das geht z.B. mit einem Backpinsel ganz gut! Die Zimtsternen müssen dann nur noch abkühlen und schon sind sie fertig.

Fazit: Wer hat eigentlich diese Gruselgeschichten über das Zimtsternbacken verbreitet? Paperlapapp, das geht einfach und sogar relativ flott!

Montag, 6. Dezember 2010

It's Vichteltime :)

Schon am Samstag kam ein Packerl mit der Post eingeflattert. Ich wusste nicht 100%ig ob es das Vichelpäckchen ist, aber nach einigem hin und her Überlegen war ich mir dann sicher... irgendwie! Dem Absender konnte ich also Wochenende schon online auf die Fährte gehen! Ich kenne dich zwar noch gar nicht liebe Vichtelmama aber ich glaube ich bin dir dicht auf der Spur. Falls das alles so stimmt, erhältst du sogleich eine E-Mail von mir!

Als ich das Packerl also in Ruhe geöffent habe fand ich viele liebevoll verpackete Dinge vor:
JasminReis, den habe ich schon vorher rascheln gehört. Getrocknete Aprikosen und Mangos, die habe ich noch nie versucht und freue mich darauf! Schokooooo!
Dann fand ich einen handgemachter Brieföffner aus Holz für den ich mir ganz fest vornehme ihn auch einzusetzen, statt weiterhin die Briefe aufzureißzuzzeln!
Am Obertollsten ist aber eine kleine Katze aus Holz, auch noch mit einem absolut niedlichen Glöckchen am Hals! Die gefällt mir sehr gut, ob die wohl meine Ringe tragen wird?
Außerdem gab es noch Tee und vor Allem selbst gebackene Kekse mit Schoko. Die werde ich genießen. Wie gestern schon geschrieben ist das "Etwas gebacken zu bekommen" ja eigentlich der Grund für die Einführung eines neuen Feiertags!
Alles in Allem: Vielen lieben Dank, Vichtelmama, ich freue mich sehr über die lieb gepackten Dinge und werde sie alle genießen !

An dieser Stelle natürlich auch einen ganz lieben Dank an mamavegana, die die Aktionen so toll organisiert hat. Es hat viel Freude gemacht. Danke für das betreute Vichteln :-)

Allen Mitwichtlern wünsche ich ebenfalls frohes Päckchenöffnen

Sonntag, 5. Dezember 2010

Ulmer Brot vegan mit Sternschauer

Sind wir mal ehrlich - dass einem etwas essbares gebacken wird, passiert einem Ottonormalveganer wohl nicht direkt... oft.
Um so mehr habe ich mich gefreut, als Mama beim Backen an mich gedacht hat. Das Ulmer Brot gibt es nun dieses Jahr auch tierleidsfrei. Danke Mama:
Das Rezept für das vegane Ulmer Brot wurde natürlich umgehend notifiziert.


Für ein Blech voll mit Ulmer Brot braucht ihr folgende Zutaten:

* 500g Zucker
* 500g Mehl
* 2 TL Backpulver
* 150g gemahlene Nüsse nach Wahl
* 250 ml neutrales Speiseöl (z.B. Sojaöl)
* 4 NoEggs
* 2 TL Zimt
* 2 EL Lebkuchengewürz
* 3 EL Kakao
* 1 Packerl Vanillezucker
* 1 Glas Rotwein
* Puderzucker und Zitronensaft für den Guss und Streudeko zum Verzieren

und solltet dann mit ihnen so vorgehen:

Verrührt den Zucker mit dem Speiseöl und lasst ihn vom Handrührgerät zu einer homogenen Masse verquirlen. Gebt 2 angerührte NoEggs dazu. Das Mehl, die Gewürze mit Kakao und Vanillezucker verrührt ihr mit dem Glas Rotwein und hebt hier auch 2 angerührte NoEggs unter. Die beiden Einzelmassen gebt ihr dann anschließen zusammen und hebt das Ganze dann wiederrum untereinander. Die entstandene Teigmasse verteilt ihr gleichmäßig auf einem höheren Blech, das zuvor mit Backpapier ausgelegt wurde und schiebt es dann für 20-30 Minuten bei 180° in den Ofen.
Wenn das Ulmer Brot aus dem Ofen kommt verpasst ihr ihm eine Zuckergussschicht und verziert es dann noch mit Zuckerstreuseln, Schokotropfen oder Ähnlichem.
Wenn es ausgekühlt ist könnt ihr es in die gewünschten Formen schneiden: Rauten, Karos, Rhomben oder in konvexe Vierecke mit parallelen, gegenüberliegenden Seiten. Da sollte sich für Jeden etwas finden!

Fazit: Packt die Gewürzbrote dann gut in eine Dose ein, dass sie nicht austrocknen. Sie halten sich ziemlich lange und können auch eingefroren werden. Aber das kommt dann natürlich nie wieder an frische heran!