Samstag, 22. Januar 2011

Igitt: Chinakohl - Lecker: vegane Chinakohl Lasange

Chinakohl ist in rohem Zustand nicht unbedingt mein Lieblingsgemüse. Aufgrund der Konstellation von Mond und Sonne und der Tatsache, dass manche Leute einfach in den Urlaub verschwinden lag nun einer dieser Kohlköpfe herrenlos in der Küche und bei jedem Anblick bekam ich mehr Mitleid. Bevor es zu spät hätte sein können, habe ich mich ihm nun angenommen und zu einer veganen Lasagne verarbeitet. Da bei dem zunächst wirren Kochversuch etwas doch sehr ansprechendes heraus gekommen ist, möchte ich euch das Rezept nicht vorenthalten:

Für eine vegane Chinakohl Lasagne benötigt man folgende Zutaten:

* 1 Chinakohl
* 2 Karotten
* 1 - 2 Zwiebeln, ggf. Knoblauch
* 150g Sojafrischkäse
* 200ml Pflanzenmilch
* 150g texturierte, eingelegte Sojaschnetzel oder sonstige unpanierten "Nuggets"
* Öl zum Braten
* 9 Lasagneplatten
* 200ml Sojasahne
* 1/2 TL Guarkernmehl
* 2 EL Hefeflocken
* Salz, Pfeffer, Muskat, Majoran
* Sonnenblumen-/Pinien-/Kürbiskerne

Schneidet den Chinakohl in dünne Streifen, die Karotten in feine Stifte und die Zwiebel in Würfel. Dünstet dann zunächst die Zwiebeln mit Karotten im heißen Öl in einer großen Pfanne an und gebt dann den Chinakohl und die klein geschnittenen Sojaschnetzel/Nuggets dazu. Das darf dann etwa 10 Minuten vor sich hin braten und dünsten. Würzt an der Stelle am Besten schon Mal ordentlich mit Salz und Pfeffer. Gebt dann den Sojafrischkäse dazu und auch die Pflanzenmilch. Jetzt noch Mal ordentlich durchmischen und mit Muskatnuss, Majoran etc. abschmecken. Schaltet die Kochplatte jetzt auf kleine Stufe und heizt den Ofen auf 200° Ober/Unterhitze vor. Schichtet in einer Auflaufform drei Stockwerke Lasagne. Also 3 Mal Chinakohlpfanne gefolgt von jeweils 3 Lasagneblättern.
Für die letzte Schicht gebt ihr in die bereits genutzte Pfanne 200ml Sojasahne zusammen mit Gewürzen, den Hefeflocken und 1/2 TL Guarkernmehl oder anderem Bindemittel. Lasst es kurz aufköcheln und gebt es dann abgeschmeckt als Haube zuoberst auf die Lasagne.

Dekorieren und verfeinern könnt ihr mit Kernen die ihr über die Lasagne streut.
In den Ofen kommt die vegane Lasagne nun für etwa 25-30 Minuten.



Fazit: Für Chinakohl echt nicht schlecht!

Mittwoch, 19. Januar 2011

veganer Premium-Dönerteller de luxe / Vantastic Foods

Ich habe inzwischen einige Produkte von Vantastic Foods versucht. Neben ein paar Ausreißern (die dann meiner Meinung nach gleich wirklich sehr seltsam schmeckten) mag ich etwa 2/3 der veganen Leckereien wirklich sehr gerne. Die Fehlkäufe sind also noch gut verschmerzbar!
Mein bisheriges VantasticFoods-Lieblingprodukt: VeggieDöner!
Das Halbfertiggericht besteht aus vorgewürzten, pfannenfertigen Weizeneiweißschnetzeln. Wer es gern scharf mag, kann natürlich jederzeit nachlegen! Hier ein Vorschlag, wie ihr Etwas aus dem Fertigpackerl machen könnt:

Für 2 Dönerteller solltet ihr folgende Dinge zur Hand haben:

* 1 Packung VeggieDöner von Vantastic Foods
* 1 kleine Dose Champignons in Scheiben (Optimal sind auch frische Champignons)
* 1 Zwiebel
* Öl zum Anbraten
* 300g - 500g Sojajoghurt
* 2-3 Knoblauchzehen
* Salz, Pfeffer, Gewürze, Chili
* Gemüse wie Eissalat, Tomaten, Kraut, etc. nach Belieben

In einer Pfanne erhitzt ihr das Öl, bratet die Champignons scharf an und gebt dann die klein geschnittene Zwiebel dazu. Beides darf dann bei mittlerer Hitze vor sich hin braten, bis die Flüssigkeit der Champignons komplett raus ist. Gebt die Packung VeggieDöner mit in die Pfanne und bratet es kurz mit an. Die Pfanne könnt ihr dann vom Herd nehmen.
Währenddessen presst ihr den Knoblauch und gebt ihn zu dem Sojajoghurt. Da kommen jetzt noch ordentlich Salz, Pfeffer und getrocknete Gewürze dazu und muss dann nur noch gut verrührt werden. Ich persönlich bringe die Joghurtsoße mit einem Schwups Chilisoße in Schwung, ihr könnt aber z.B. auch getrocknete Chili über das Döner-Pilzgemisch geben.

Richtet den Dönersteller noch schön mit Gemüse, der Soße und einer Beilage an und das Ganze lässt sich schon recht gut sehen! Als Beilage sind Pommes, Reis oder Fladenbrot empfehlenswert. Auf dem Bild verbirgt sich ein Hügel Dinkel unter der Dönermischung.

Fazit: Ab und zu greife ich doch gern zu (Halb)-Fertiggerichten :-)

Samstag, 8. Januar 2011

veganer Süßkram, Volume 4

Die Plätzchensaison ist vorbei, nun darf es wieder mit regulärem Süßkram weitergehen! Wieder habe ich 3 verschiedene vegane Süßigkeiten für euch.


Seeberger Mikrowellen PopCorn
Den perfekten typischen Kino-Knabberkram gibt von Seeberger. 3-4 Minuten in die Mikrowelle mit den Beuteln und ihr habt eine große Portion mit salzigem oder süßem PopCorn. Ich persönlich liebe ja salziges PopCorn, kann von süßem aber auch kaum die Finger lassen. Da fällt die Entscheidung manchmal schwer.
Wenn ihr keine Mikrwowelle besitzt könnt ihr den losen PopCorn-Mais von Seeberger versuchen, der in einem Topf zubereitet wird.


Royal Mints von BöhmeWer auf Minze steht ist hier an der richtigen Stelle. Die kleinen Schokotäfelchen von Royal Mints sind mit einer Minzzuckercreme gefüllt und haben einen herrlich frischen Geschmack. Kleiner Tipp: vor dem Verzehr kühl stellen.


Schoko Dinkel Kugeln Zartbitter von Altnatura
Wenn es Mal wieder drüber und drunter geht darf wohl auch Mal zu notwendiger Nervennahrung gegriffen werden. Perfekt dafür geeignet sind Schoko Dinkel Kugeln von Alnatura.
Hierbei handelt es sich um kleine leckere, knusprige Keksbollern, die mit Zartbitterschokolade überzogen sind. Perfekt um einfach weggemampft zu werden.
Wenn die Stressphasen länger anhalten sollte man sich auf Dauer wohl doch lieber Äpfel oder Möhren schnippeln gehen :-)





Weiteren veganen Süßkram findet ihr hier:

Veganer Süßkram, Volume 3
Veganer Süßkram, Volume 2
Veganer Süßkram, Volume 1

Dienstag, 4. Januar 2011

Dinkel wie Reis in der Praxis: Gemüse-Tofupfanne mit körniger Einlage

Mit Dinkelmehl koche und backe ich schon länger - seit einiger Zeit nun habe ich Dinkel, der eine schmackhafte, gesunde Abwechslung zu Reis & Co darstellt, auch als Beilage zu vielen Gerichten für mich entdeckt. Die Körner, die wie Reis gekocht werden gibt es u. A. bei Rewe oder Müller und heißen in Etwa "Dinkel wie Reis". Neben der Verwendbarkeit als klassische Beilage (z.B. hier) kann dieser Dinkel aber auch direkt in Suppen , Eintöpfen oder Gemüsepfannen verwendet und mitgekocht werden. Hierzu gibt es natürlich auch gleich ein Rezept:

Für eine große Pfanne des Gemüse-Tofu mit Dinkel braucht ihr folgende Zutaten:

* einen großen Klotz Tofu (250g, gerne mit Kräutern)
* 100g Dinkel wie Reis
* 2 Karotten
* 1/2 Dose Mais
* 150g Dosenchampignon
* kleine Zwiebel
* 300g TK-Blattspinat
* 1 Tomate
* 250ml Pflanzenmilch
* Öl zum Anbraten
* Salz, Pfeffer, Muskat, Oregano,
* etwas Chili oder Chilisoße und/oder andere Gewürze

Die Zubereitung - Schritt für Schritt:

Die Zwiebel in kleinen Stücken, Champignons und Tofuwürfel in einer Pfanne mit dem Öl anbraten, bis die Zwiebeln glasig werden. Dann die Karotten in Stiften dazu geben und ebenfalls kurz mit andünsten lassen. Anschließend die Pflanzenmilch dazu geben und den Dinkel mit in die Pfanne geben. Der Dinkel muss jetzt 5 bis 10 Minuten in der Pfanne köcheln, in der Zeit müsst ihr immer Mal etwas Wasser nachgeben, dass der Dinkel immer bedeckt ist. Wenn der Dinkel noch bissfest ist, gebt ihr noch den Spinat dazu, wenn dieser aufgetaut ist noch den Mais. Würzt das Ganze jetzt ordentlich und je nach eigenem Geschmack. Ich habe Mal wieder meine Encona PapayaPepperSauce verwendet, damit sollte man aber sparsam sein. Am Ende noch die Tomaten in Stücken mit in die Pfanne geben und Alles noch ein Mal gut vermengen.

Fazit: Der Dinkel bringt Biss in Gemüsepfannen. Auch für Bratlinge und sogar Süßspeisen kann ich mir den Dinkel in dieser Form vorstellen, was ich sicher auch noch ausprobieren und berichten werde.