Montag, 28. März 2011

Turboversion (3): Bohnen-Maissalat mit Tofu

Heute gibt es wieder Etwas für den schnellen Hunger. Damit ich mir nicht selbst widerspreche geht es auch sofort los mit dem Rezept für Bohnen-Maissalat mit Tofu:







Für eine Portion braucht ihr folgende Zutaten:

* ~150g Kidney-Bohnen
* ~150g Mais
* einen halben Klotz Tofu (100 - 150 g), am Besten Basilikumtofu oder anderen Kräutertofu
* 1 EL Balsamico, 1 1/2 EL Olivenöl, 1/2 TL Senf, 1/2 - 1 TL Agavendicksaftsirup, 2EL Pflanzenmilch, Salz und Pfeffer
* optimalerweise frische Kräuter (Schnittlauch & Basilikum)

Der Bohnen-Maissalat geht ganz flott:

Würfelt den Tofu und macht ihn mit den Bohnen und dem Mais in einer Schüssel bekannt. Verrührt die Zutaten für das Dressing gut miteinander und schneidet ggf. frischen Schnittlauch dazu. Gebt das Dressing zum Salat und mengt noch ein paar grob gehackte Basilikumblätter unter. Nur noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann schmecken lassen.

Mittwoch, 23. März 2011

Veggie-Bingo vom VEBU

Der Vegetarierbund hat kürzlich eine deutsche Version des Veggie-Bingos veröffentlicht. Um zu gewinnen müsst ihr Ziel möglichst vieler omnivorer, stereotyper Argumente werden.

Hier ist es zu finden.

Ich muss sagen, eine Hand voll Kreuzerl fehlen mir noch, aber einige Felder kann ich schon verbuchen. Der Bogen ist ausgedruckt und jetzt immer mit dabei! Man kann ja nie wissen, wann man es komplettiert!
Wie siehts bei euch aus, könnt ihr schon Bingo rufen?

Sonntag, 20. März 2011

vegane Nussnougat-Riegel und schwarz-weiße Kaffeeschokolade

Vor einiger Zeit schon bekam ich Förmchen für Pralinen bzw. Schokoriegel geschenkt, die ich bis heute noch nicht ausprobiert habe, obwohl stets vorgenommen. Nachdem ich aber längere Zeit auch schon einen Klotz Nougat im Kühlschrank hatte, habe ich nun beide "Probleme" beseitigt und vegane Nussnougatriegel gebastelt.

Wenn ihr keine Förmchen habt könnt ihr denke ich auch eine Kastenbackform (ggf. mit Frischhaltefolie auslegen) nehmen, die müsste für die angegebenen Mengen passend sein, und am Ende den großen Riegel vorsichtig in kleine Teile zerschneiden.

Für 6 vegane Nussnougat-Riegel braucht ihr folgende Zutaten:

* 300g Zartbitterschokolade und/oder vegane Milchschokolade (ich habe gemischt)
* ~60g Haselnüsse
* 100g Nougat

Röstet zunächst die Haselnüsse entweder im Ofen bei 180° Grad oder in einer kleinen Pfanne am Ofen, bis ihr die braune Schale mit einem Küchentuch abrubbeln könnt (oder direkt geschälte Haselnüsse kurz anrösten). Hackt diese dann in grobe Stücke und stellt sie Beiseite.
Schmelzt jetzt die Schokolade im Wasserbad oder in einer kleinen beschichteten Pfanne. Währenddessen schneidet ihr das Nougat jetzt in passende dünne Scheiben. Wenn die Schokolade geschmolzen ist, gebt ihr etwa die Hälfte in die Riegelförmchen und verteilt sie gleichmäßig durch rütteln. Verteilt dann die Nougatscheiben gleichmäßig und gebt die gehackten Haselnüsse darauf. Bedeckt das Ganze dann mit der restlichen geschmolzenen Schokolade und rüttelt es noch einmal, bis alles gleichmäßig verteilt ist.

In den zwei freien Riegelplätzen habe ich noch schwarz-weiße Kaffeeschokoladenriegel gemacht. Dafür einfach lösliches Kaffeepulver in dunkler Schokolade auflösen und zusammen als untere Schicht in die Schokoriegelförmchen geben. Oben drauf kommt dann noch eine kleine Schicht weiße vegane Schokolade.

Die Riegel dann im Kühlschrank erkalten lassen (ca. 2 Stunden) und vorsichtig aus der Form lösen.

Samstag, 5. März 2011

veganer Mettigel und Mettbratlinge

Als ich das erste Mal die Herstellung von "Zwiebel-Metty" gesehen habe bzw. überhaupt davon hörte war ich zwar nicht direkt begeistert, fand es aber irgendwie interessant - dass es gut schmecken könnte fand ich nicht sehr wahrscheinlich. In der Zwischenzeit haben sich auch einige Blognachbarn an die Herstellung von veganem Zwiebelmett gemacht. Einige Zeit später habe ich nun eine fertige Rolle Zwiebel-Metty bei vegan-wonderland mitbestellt. Der erste Versuch lieferte ein "naja - aha.". Bis zum Ende der Packung war ich dann aber bedingungslos begeistert. Also hieß es nun für mich auch, die Sache selbst anzugehen. Nebenbei notifizierte ich natürlich die Zutaten.

Für einen veganen Mettigel braucht ihr folgende simple Zutaten:

* Eine Packung Reiswaffeln (100g)
* 1/2 Zwiebel oder mehr, klein gewürfelt
* 1 Tomate, klein gewürfelt
* ~350ml Wasser
* 1 EL Raps- oder Sonnenblumenöl
* 1 TL Senf
* 2 EL Tomtenmark
* viel Salz, Pfeffer, Chilipulver, Oregano, Muskat
* optimalerweise frische Kräuter (Petersilie, Schnittlauch)
* Dekorationsmaterial (Schnittlauch, Salzstängli, Zwiebel, Tomate)

Der vegane Mettigel kommt so zu seiner Gestalt:

Schlagt zunächst mit einem geeigneten Gegenstand (Schöpfkelle geht gut) von allen Seiten auf die noch verpackten Reiswaffeln. Wünschenswerterweise hält die Verpackung stand. Falls jemand in die Küche kommt erklärt ihr, dass dies die Hausaufgabe der neuen Aggressionsbewältigungstherapie ist (Veganer und ihr erhöhte Aggressionspotenzial eben). Öffnet dann die Reiswaffelverpackung und schüttet den Inhalt in eine große Schüssel. Zerklopft die Reiswaffeln noch so weit, dass die größten Stücke etwa 1cm groß sind. Gebt jetzt gut 300ml Wasser über die Reiswaffeln und rührt gut um. Mit in die Schüssel kommt jetzt eine ordentliche Portion Salz und sämtliche Gewürze, außerdem die Tomate, Zwiebel, der Senf und das Tomatenmark. Alles verrührt ihr noch gut unter. Schmeckt dann ggf. noch mit Salz ab und verrührt noch das Öl mit unter. Unter Umständen müsst ihn noch etwas Wasser zugeben, bis die gewünschte Konsitenz erreicht ist. Formt dann auf einem Teller oder einer Platte eine große Igelform und dekoriert den Igel nach Lust und Laune. Als Stacheln funktionieren auch Mandelstifte - eine Wiese aus Schnittlauch oder Petersilie macht sich gut. Stellt den veganen Mettigel dann in den Kühlschrank und lasst ihr noch kurze Zeit durchziehen. Verarbeitet ihr das Mett nicht zu einem Igel weiter streut frische Kräuter direkt über das Mett.

Aus dem veganen Mett habe ich dann außerdem noch versucht, Bratlinge zu machen. Die Konsitenz ist bei diesem Versuch nicht sehr fest geworden, durch das Braten erhält das Mett aber wieder einen anderen Geschmack und es lohnt sich auf jeden Fall.





Für 4 vegane Mett-Bratlinge nehmt ihr:

* 1/3 der oben beschriebenen Mettigelmasse
und gebt außerdem noch
* 100g gewürfelten Räuchertofu
* 1 EL Mehl
* 2 EL Semmelbrösel
* 2 EL Wasser
hinzu. Ggf. noch ein Mal mit Salz nachwürzen. Bratet sie dann in ausreichend Öl in einer Pfanne von beiden Seiten an, passt etwas beim Umdrehen auf. Dazu passen gut Kartoffeln oder Pommes.

Fazit: Die Bratlinge werden wie geschrieben etwas weich, schmecken aber sehr lecker. Der vegane Mettigel eignet sich prima für Feiern und Gäste und das vegane Mett an sich ist ein schnell zubereiteter leckerer Brotaufstrich. Die angegebene Menge ist für eine Person zu viel, auch wenn es sich im Kühlschrank wenige Tage recht gut hält!

Mittwoch, 2. März 2011

Turboversion (2): vegane Grießsuppe

Die Sonne gibt sich in den letzten Tagen schon wirklich Mühe, aber so richtig bin ich noch nicht in Frühlingsstimmung und vertrage somit noch gut und gerne das ein oder andere warme Süppchen. Wenn es euch auch noch fröstelt und es Mal wieder schnell gehen muss, kann ich eine vegane Griessuppe empfehlen:




Für eine Person mit gutem Hunger braucht ihr folgende Zutaten:

* 1 EL ÖL (Raps, Soja, Sonnenblume)
* 1 kleine Zwiebel, gewürfelt
* 1 Karotte in Scheiben
* 2 EL Hartweizengrieß
* 1/2 - 3/4 Liter Gemüsebrühe
* optional : 2 EL Suppennudeln
* optimalerweise frische Petersilie

Gekocht wird folgender Maßen:

Erhitzt zunächst das Öl in einem Topf und dünstet darin die Zwiebelwürfel bei mittlerer Hitze an. Gebt bald den Grieß dazu und röstet ihn, bis er leicht hellbraun wird. Löscht das Ganze dann mit der Gemüsebrühe ab und gebt noch die Karotten (und ggf. die Nudeln) dazu. Das Ganze lasst ihr jetzt noch gute fünf Minuten köcheln. Am Schluss kommt noch frische Petersilie gehackt in bzw. auf die Grießsuppe.