Donnerstag, 17. Mai 2012

knusprige Hirsebratlinge mit Linsen und Karotten

Hirsebratlinge Für die Bratlingsfans unter uns gibt es heute eine Variante mit Hirse und Linsen. Die Bratlinge werden schön knusprig und schmecken auch kalt noch gut. Ich habe eine große Portion gekocht (etwa 20 Stück), wenn ihr also allein oder zu zweit seid, nehmt ihr am Besten die Hälfte der Zutaten. Oder ihr habt eben für den nächsten Tag noch Etwas übrig!


Zutaten braucht ihr Folgende:

* 150g Hirse
* 100g rote Linsen
* 1 Karotte (~ 150g)
* 1 Zwiebel
* ggf. Knoblauch (3-4 Zehen)
* (Raps)öl zum Dünsten und Braten
* Gemüsebrühe (ca. 1/2 l)
* 2 EL Salatkernmischung (Sonnenblumen-, Kürbiskerne etc.)
* 3 EL Mehl
* 2 EL Grieß
* 2 TL Kreuzkümmel
* Salz, Pfeffer

Dünstet zunächst in einem Topf die Zwiebel in etwas Öl an und gebt dann die klein gehackte Karotte dazu (und ggf. den Knoblauch). Das lasst ihr zusammen noch Mal etwa 3-5 Minuten dünsten (etwas Salz dazu geben).
 Je nach der verwendeten Hirse- und Linsensorte (an die Zubereitungsbeschreibung auf der Packung halten) gebt ihr die beiden Zutaten nacheinander dazu, zusammen mit der Gemüsebrühe. So grob sollte das zunächst die Hirse sein und nach 5-10 Minuten die Linsen dazukommen. Das Ganze lasst ihr auf kleiner Stufe etwa 20 Minuten köcheln. Eventuell müsst ihr noch etwas Brühe dazugeben.
Wenn Hirse und Linsen ausreichend gegart sind nehmt ihr den Topf vom Herd. Gebt den Kreuzkümmel, die Kerne, das Mehl und den Grieß dazu und verrührt alles gut. Schmeckt noch mit Salz und Pfeffer ab. 
Sobald die Bratlingsmasse etwas abgekühlt ist formt ihr sie in einer gewünschten Größe zu Bratlingen und lasst diese von beiden Seiten jeweils etwa 5 Minuten in Pflanzenöl knusprig anbraten (keine zu große Hitzezufuhr). Dazu passen fruchtige, scharfe Gemüsesoßen und gemischter Salat.



Dienstag, 8. Mai 2012

Einfaches Dinkel-Gemüse-Risotto

Dinkelrisotto
Ich liebe Dinkel in so ziemlich allen Variationen. Dinkelrisotto eignet sich gut als Beilage oder auch als eigenständiges Essen. Kochdinkel solltet ihr mittlerweile in vielen Supermärkten finden.




Für 5 bis 6 Teller Dinkelrisotto wären es folgende Zutaten:

* 1 kleine Zucchini
* 1 Karotte
* 1 kleine Zwiebel
* 3 Tomaten
* 1/2 TL Agavendicksaft
* 1 Tasse Kochdinkel
* 2 Tassen Gemüsebrühe (bzw. je nach Dinkelsorte)
* Öl
* Pfeffer, Salz

Die Zwiebeln werden klein gewürfelt und zunächst in einem Topf mit dem Sirup angeschwitzt. Das restliche Gemüse wird kleingeschnitten und dann nach und nach (Karotten zuerst, Tomaten am Schluss) mit in den Topf geworfen. Gebt dann den Dinkel dazu und die Gemüsebrühe. Wenn vorhanden könnt ihr frische Petersilie mitköcheln lassen. Je nach Sorte lasst ihr das Ganze jetzt 10 bis 30 Minuten schwach köcheln bis der Dinkel weich ist, ab und zu umrühren. Am Ende schmeckt ihr das ganze mit Salz und Pfeffer ab (kann noch einiges ran bei dem ganzen Gemüse). Ihr könnt das Ganze jetzt so als Beilage verwenden oder schneidet noch Vürstchen rein und gebt 50 ml. Pflanzensahne dazu - dann wird daraus eine prima eigenständige Mahlzeit.

Fazit: einfach und lecker. Falls eine der Gemüsesorten fehlt ist es auch kein Problem! Demnächst möchte ich mal eine süße Variante davon versuchen, evtl. mit Rhabarber oder Bananen und Äpfeln - ich denke da wäre aber dann eine Sorte gut, die nur kurz kochen muss.



Samstag, 5. Mai 2012

vegane gefüllte Paprika - sehr variabel

Die Zucchini-Tomaten-Paprika-Saison kommt ja erst noch, aber wenn die Schwämme kommen sollte man vorbereitet sein! Bei der Füllung der Paprika kann man auch mit verschiedenstem Gemüse variieren. Karotte statt Zucchini, Erbsen oder Knoblauch mit rein usw.. Prinzipiell könnt ihr gefüllte Paprika aber so kochen:

Rechnet pro Person etwa eine Paprika zum satt werden. Für 5 gefüllte Paprika braucht ihr folgende Zutaten:

* 5 (echt jetzt!) große Paprika
* 200g Veggie-Hack, zerbröselten Tofu oder eingeweichtes Sojagranulat
* 1 kleine Zucchini
* 1-2 Zwiebeln
* 4 Tomaten
* 1 Tasse gekochten Dinkel oder Reis (bleibt Etwas als Beilage übrig)
* Gemüsebrühe (1/2 Liter langt reichlich)
* Öl zum Braten/Dünsten
* ggf. Chilischoten
* Salz, Pfeffer, italienische Gewürze
* ggf. Keese zum Überbacken


Kocht als Erstes den Dinkel bzw. Reis. In der Zwischenzeit schneidet ihr aus den Zwiebeln 5 größere Ringe, die ihr in die Auflaufform legt. Damit halten die Paprika besser gerade.Von den Paprika schneidet ihr die "Deckel" ab, brauchbares "Restmaterial" der Deckel kommt später klein geschnitten mit in die Füllung. Stellt die Paprika auf die Zwiebelringe. Zwei der Tomaten schneidet ihr in Scheiben und verteilt sie neben den Paprika in der Auflaufform.

Den Rest der Zwiebel würfelt ihr klein, ebenso die Zucchini und die Chilischote(n). Dünstet die Zwiebeln an und gebt dann die Zucchiniwürfel, Chilischoten und das Veggie-Hack dazu. Würzt das Ganze ordentlich und gebt noch ein paar Esslöffel Gemüsebrühe dazu. Die beiden verbleibenden Tomaten schneidet ihr klein und gebt sie ebenfalls mit zu den Füllzutaten.

Mischt am Ende noch etwa die Hälfte des Dinkels unter die Füllmasse und verteilt diese in den Paprika. Falls Füllung übrig bleibt verteilt ihr diese einfach mit in der Auflaufform. Streut nach Belieben noch Keese über die Paprika. Gießt jetzt noch etwa 250ml Gemüsebrühe in die Auflaufform.


Verfrachtet jetzt die Paprika in den Ofen; bei 200° etwa für 25-30 Minuten.

Donnerstag, 3. Mai 2012

veganer Pacmankuchen - imagine it being yellow

In letzter Zeit war es hier etwas ruhiger. Das vegane Kochen und Leben hat sich eingespielt, gekocht wird inzwischen häufig ohne größer nachzudenken und neue Futterideen finden sich eigentlich immer. Dies in Kombination mit chronischem Zeitmangel lies es hier in letzter Zeit etwas ruhig werden. Doch der Frühling und nicht zuletzt meine neue Küche bringen auch wieder Motivation mit sich, einige Kreationen hier zu posten.
 

  PacmanKuchen Zur Kücheneinweihung gab es einen Pacmankuchen. Dieser wurde selbstverständlich grün weil die Küche auch ziemlich grün geworden ist. (hüstel, jemand einen guten Tipp für gelbe Lebensmittelfarbe?)
Die ersten Versuche mit Fondantmasse sind verhältnismäßig gut gelungen, leider kriege ich die Masse noch nicht so dünn ausgerollt wie ich es gerne hätte - so wird das leider alles noch viel zu süß. Fazit also: gut gelungen, aber noch optimierbar.

Und sonst so: Turbotofu sagt jetzt wieder öfter Etwas.