Samstag, 16. Juni 2012

Petersilienpfannkuchen mit Pilzzubehör

Petersilienpfannkuchen
Pfannkuchen koche ich nur selten süß, meistens gibt es diese bei mir deftig mit Kräutern und Gewürzen, Kernen oder Keese. Falls ihr frische Petersilie bekommt, wäre diese Variante evtl. etwas für euch. Für einen großen Pfannkuchen mit ausreichend Pilzzubehör braucht ihr folgende Zutaten:

* 150g (braune) Champignons
* 1/2 kleine Zwiebel
* Pflanzenöl

* Bund Petersilie (~ gut 30g)
* 70g Mehl
* 200ml Pflanzenmilch
* 1 TL NoEgg Pulver
* 1/2 TL Backpulver
* Salz, Pfeffer, Muskatnuss
* optional: 20g Sojaschnetzel und etwas Gemüsebrühe/Gewürzsud
* Pflanzenöl

Schneidet als Erstes die Zwiebel in kleine Würfel und die Champignons in dünne Scheiben. Dünstet die Zwiebel in heißem Pflanzenöl in einer kleinen Pfanne an, gebt anschließen die Champignons dazu und würzt mit Salz und Pfeffer. Die Pilze dürfen dann bei kleiner Hitze weiter braten/dünsten, bis die Pfannkuchen fertig sind (ggf. noch 2-3 EL Pflanzenmilch dazu geben).

Falls ihr Sojaschnetzel verwendet weicht diese in den Sud oder die Gemüsebrühe ein und drückt sie anschließen aus. Für die Pfannkuchen hackt ihr die Petersilienblätter zunächst ganz fein (oder nehmt sogar einen Pürierstab dafür) und gebt sie mit den restlichen Zutaten für den Pfannkuchen (Pflanzenmilch, Backpulver, Mehl, NoEgg) in eine Schüssel und verrührt alles gut. Würzt den Teig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss. Mehr Gewürze sind nicht mehr nötig. Erhitzt dann Pflanzenöl in einer Pfanne und backt den Teig als Pfannkuchen bei niedriger bis mittlerer Hitze von einer Seite an. Das darf ruhig etwas dauern. Wenn der Pfannkuchen schon recht weit durch ist, legt ihr die Sojaschnetzel von oben auf den Pfannkuchen (in den Teig, der noch nicht fest ist). Erhöht dann die Hitze der Ofenplatte etwas und und wendet den Pfannkuchen geschickt. Lasst ihn jetzt noch etwa 1-2 Minuten anbraten, damit auch die Sojaschnetzel knusprig werden und lasst es euch dann zusammen mit den Pilzen schmecken!


Freitag, 8. Juni 2012

Turboversion (4): Nudeln in Avocadocremé

Avocadocreme
Wenn es mal wieder schnelle gehen soll: dieses Rezept funktioniert mit der Voraussetzung, dass ihr eine reine Avocado zu Hause habt und ein paar Nudeln (falls selbst das Salz aus ist, kann ich da auch nicht mehr viel machen nudelnvegan). Optimal sind natürlich noch Knoblauch und frische Kräuter.




* 100g reife Avocado pro
* 100g Nudeln
* 1 Zehe Knoblauch
* Salz, Pfeffer
* Muskatnuss
* frische Gewürze, ggf. Chili

Stellt die Nudeln in ordentlich salzigem Wasser zum Kochen auf den Herd und zerdrückt in der Zwischenzeit die Avocado in einer Schüssel. Der Knoblauch wird entweder gepresst oder klein geschnitten und zur Avocado gegeben. Bevor ihr die Nudel abgießt nehmt ihr etwa 3 bis 4 EL (pro 100g Nudeln/Avocado) des Nudelwassers und gebt es zur Avocadomasse. Die Avocadocreme wird jetzt noch mit Salz, Pfeffer und Muskat gewürzt und fein verrührt. Chili kommt jetzt ebenfalls dazu, wenn man mag.
Gebt am Ende die abgeschütteten Nudeln schnell zurück in den Topf und rührt die Avocadocreme unter. Die Hitze sollte ausreichen um alles am Ende schön heißt zu haben. Falls ihr frische Kräuter nach Geschmack zur Hand habt (Petersilie, Basilikum, etc.) gebt ihr diese jetzt klein gehackt dazu und rührt sie unter. Ich habe dieses Mal Kressesprossen genommen, das passt auch gut!
Falls ihr Salatkerne habt, könnt ihr die am Ende noch über die Nudeln streuen. Mahlzeit!


Fazit: leider war meine Avocado diesmal noch nicht richtig reif, daher ist die Soße nicht ganz gleichmäßig geworden. Außerdem wird festgehalten: helle Nudeln schmecken hier eindeutig besser als Vollkornnudeln!